2 Männer, 2 Regatten

Die Alpe Adria Sailing Week und der Gebisrgssegler Cup sind zwei hochkarätige Regatten, die unter Leitung des Yacht Club Austria jährlich übers Wasser gehen. Gerald Neuwirth führte ein Interview mit den Organisatoren Fritz Abl für die AASW und Mike Hecker für den GSC.

Wie lange sind Sie Mitglied im Yacht Club Austria und für welche Aufgaben sind Sie hauptsächlich verantwortlich?

Fritz Abl: Ich segle seit 20 Jahren, bin seit 15 Jahren Mitglied im YCA und seit drei Jahren Crew-Commander in Kärnten. Seit 2007 liegt mein Fokus auf der Organisation der Alpe Adria Sailing Week (AASW) in Punat.

Mike Hecker: Ich segle seit ca. 25 Jahren, bin seit zwölf Jahren als Crew-Commander Steiermark tätig und organisiere jährlich den Gebirgssegler Cup (GSC) im Raum Split.

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Was ist der besondere Reiz der beiden Regatten AASW und GSC?

Fritz Abl: Die AASW, in der auch der legendäre Austria Cup aus­getragen wird, ist eine Regatta mit Fokus auf anspruchsvolle ­Wettfahrten für Fahrtensegler in freundlicher bis familiärer ­At­mosphäre.

Mike Hecker: Der GSC hat sich von einer kleinen Segelregatta zu einer Schwerpunktregatta des OeSV entwickelt. Er ist eine der hochwertigsten Regatten, die von Österreich aus organisiert wird und nimmt an der „Austrian Offshore Trophy“ teil.

Welche Distanzen werden auf welchen Yachten gesegelt?

 Fritz Abl: Ab Marina Punat segeln wir im Kvarneric zwischen den Inseln Krk und Cres Montag bis Freitag bis zu zehn Wettfahrten. In der Einheitsklasse mit Spinnaker (Beneteau First 35) wird um den Austria Cup gesegelt. In den offenen Klassen für Monohull-Yachten über sieben Meter mit oder ohne Spinnaker kämpfen die Segler um den Alpe Adria Cup, die Kärntner Cruising Trophy und um den Alpe Adria Cruising Cup.

Mike Hecker: Wir segeln an vier Tagen drei „Up and Down“ und drei „Navigationsfahrten“ und sind täglich in einem anderen Hafen. Wir segeln sowohl Einheitsklasse mit Spinnaker (First 35) als auch ­offene Klasse (ohne Spi) für Eigner und ­Regattaeinsteiger.

Welche Voraussetzungen müssen Teilnehmer mitbringen?

Fritz Abl: Erfahrung mit dem Spinnaker (Skipper), einen Segelschein (mind. FB2) und einen Funkschein. Einsteigern empfehlen wir die Cruising-Klasse ohne Spinnaker.

Mike Hecker: In der Einheitsklasse Regatta- und Spi-Erfahrung, in der offenen Klasse muss zumindest der Skipper das Schiff beherrschen. Anfänger sind als Mitsegler aber auch gerne willkommen.

Mit welchen Kosten müssen die Teilnehmer rechnen?

Fritz Abl: Bei Charteryachten ca. 550 bis 700 Euro exkl. Jugendförderung bis 26 Jahre sowie Mitglieder- und Frühbucherrabatte. Im Preis enthalten: die gesamte Organisation sowie die ausgezeichnete Verpflegung im Regattazelt.

Mike Hecker: Nenngeld und Schiffs­­anteil 500 bis 700 Euro. Darin ist auch schon der Großteil der Verpflegung enthalten – und viele kleine Extras.

Wem würden Sie eine Teilnahme besonders empfehlen?

Fritz Abl: Allen begeisterten Yachtsportlern, die mit Freunden eine ­Regatta segeln und eine schöne Zeit am Meer verbringen wollen.

Mike Hecker: Jedem, der gerne Spaß am Leben und am Segeln hat, aber vor allem die Einheitsklasse für Regattasegler.

Wir bedanken uns für das Interview.

Gebirgssegler Cup
14. bis 18. April 2019

Infos und Anmeldung:
Mike Hecker
YCA-Crew-Commander Steiermark
mike.hecker@yca.at

 

 

Alpe Adria Sailing Week
19. bis 23. Mai 2019

Infos und Anmeldung:
Fritz Abl
Crew-Commander Kärnten
www.yca-crew-ktn.at 

 

 

 

Fotos: Dr. Udo Reichmann, YCA-Archiv

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