Abwechslung zum 50er

Die 50. Auflage der Trofeo S.A.R. Princes Sofia wurde heute Samstag an einem balearischen Starkwind-Tag beendet. In zehn olympischen Segelklassen fanden sich Seglerinnen und Segler aus neun Nationen am obersten Stockerlplatz.

Lediglich dem britischen Segelteam gelangen zwei Siege, im 470er bei den Damen und im 49er bei den Herren. Ansonsten siegten Segler aller Kontinente, Afrika (noch)  ausgenommen. Bemerkenswert die Dominanz beim weiblichen Surfen, sechs der Top-Ten kamen aus China und Hongkong. Dazu holten bei den männlichen Kollegen ebenfalls Surfer aus den beiden Nationen Gold und Silber.

Aus rot-weiß-roter Sicht kann Matthias Schmid auf eine positive Premiere als OeSV-Sportdirekor zurückblicken. „Das ganze Team hat sehr gut funktioniert. Alle Athleten und der Betreuerstab vermittelten eine äußerst positive Stimmung und auch die Ergebnisse sind Großteils sehr zufriedenstellend. Wir haben es geschafft in drei der vier Klassen, die wir zu den olympischen Spielen nach Tokyo schicken wollen, das Meda-Race zu erreichen – und das bei absolut hochklassiger Konkurrenz, bei der niemand der Weltspitze fehlte,“ zieht der Neo-Sportdirektor einen positives Resümee.

Der letzte Tag, es standen die Medal-Races der besten zehn Teams am Programm, war geprägt von Starkwind bis zu 25 Knoten und hohen Wellen. Einzig das 470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr bekamen die Chance sich im Medal-Race noch einmal zu beweisen. Die WM-Dritten aus 2017 fuhren im Finale einen zweiten Platz ein und schafften den Sprung auf Gesamtrang neun. Die Klasse der 49er konnte aufgrund der Bedingungen kein Medal-Race mehr bestreiten. Benjamin Bildstein und David Hussl bleiben somit im starken Feld mit 108 Booten auf dem bemerkenswerten vierten Platz. Auch Thomas Zajac und Barbara Matz blieb die Chance auf eine weitere Verbesserung verwehrt. Das Nacra-17 Duo reüssierte auf Rang acht.

Das 49er-FX-Trio beendet die Regatta bereits am Vortag. Materialtechnisch waren die Damen nur mit der zweiten Wahl in Palma vor Ort, die bevorzugten Boote liegen vor Neuseeland. Während Laura Schöfegger und Anna Boustani trotz einiger Probleme am letzten Tag noch einen Sprung nach vorne machten (Gesamtrang 40.), beendeten die Vize-Weltmeisterinnen Tanja Frank und Lorena Abicht die Princess Sofia Trophy auf dem 43. Rang. Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer treten mit dem 47. Platz die Heimreise an.

Fotocredit: Tobias Stoerkle

 www.trofeoprincesasofia.org 

Platz vier beim 50er der “Trofeo S.A.R. Princesa Sofia” ist definitiv ein Grund zu feiern für Benjamin Bildstein & David Hussl. 
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