Adam & Eva reloaded

Wohl eher nicht. Von Unschuld keine Spur. Und keine Schlange weit und breit.

Dafür eindrucksvolle Bilder vor dem Start zur ersten kontinentalen Meisterschaft im neuen, für 2024 vorgestellten, Format der Olympischen Spiele. Für historische Ereignisse müssen schon historische Plätze herhalten. Also wurden die EUROSAF Mixed Offshore Europeans in Venedig gestartet. Nicht ohne vor dem offiziellen Start eine Ehrenrunde vor dem Markusplatz absolviert zu haben. Dabei ist die Runde der Beteiligten als durchaus illuster zu bezeichnen. Die Boote stammen aus dem Kopf und der Feder von Rodion Luka. Der Ukrainer holte zwei Medaillen bei Olympischen Spielen und steuerte die „Kosatka“ im Rahmen ihrer Teilnahme am damaligen Volvo Ocean Race. Die Fäden hinter den Kulissen der EM zog mit Riccardo Simoneschi ein weit über die italienische Grenze bekannter Segler und Regatta-Organisator mit sehr direktem Zug zum öffentlichkeitswirksamen Tor.

Rot-Weiß-Rot mittendrin

Sieben Yachten der noch äußerst jungen L30 Klasse, also sieben Teams aus ebenso vielen Nationen gingen am Mittwoch am frühen Nachmittag die Jagd auf EM-Medaillen an. Neben einigen bekannten internationalen Namen aus der Bigboat-Szene findet sich auch ein heimisches Mixed-Team unter den Teilnehmern. Lisa Berger und Christian Kargl vertreten „kurz entschlossen aber umso stolzer“ Rot-Weiß-Rot. Mit dem Zieleinlauf im Rahmen der Barcolana ist ab Freitag in der Früh zu rechnen. Die Siegerehrung ist für Samstag am Vormittag geplant. Das Live-Tracking findet sich unter: http://www.sgstracking.com/live/nroffshore.php

Fotocredit: EUROSAF 2019, Yacht Club Venezia

Die L30-Flotte unmittelbar vor dem Start zur 1. Mixed Offshore EM vor dem Markusplatz von Venedi. Einmalig. 

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