Boot weg, Geld weg!

Trotz deutschsprachigem Internetauftritt, klingendem Namen und reichlich Selbstwerbung ist nicht immer klar, wer wirklich hinter einem Online-Angebot steckt. Meist geht aus dem Angebot auch nicht der Vercharterer hervor (zumindest nicht dessen Zuverlässigkeit!), bei dem man letztlich sein Schiff unter Vermittlung der Online-Agentur bucht. So ist es durchaus üblich, dass man sich bei einer ganz „normalen“ Charter-Buchung in einem Vertragsverhältnis mit mindestens zwei Firmen wiederfindet, die auch bei europäischen Fahrtgebieten oftmals außerhalb Europas ihren Sitz haben.

Wenn eine Berliner Charter-Agentur plötzlich in Australien sitzt
So charterte Yacht-Pool-Kunde H.-C. V. bei einer Berliner Online-Agentur über deren Internetportal in Griechenland im September eine Segelyacht. Erst bei der Anreise wurde ihm mitgeteilt, dass die Yacht nicht zur Verfügung stehe und H.-C. V. wurde an eine andere “Partner-Agentur” verwiesen, wo er nach Hinterlegung einer Kaution für den Charterpreis eine andere Yacht bekam. Wieder zu Hause erfuhr er, dass die Berliner Online-Agentur das Geld nicht überwiesen hatte und daher die per Kreditkarte hinterlegte Kaution von 3.300 Euro einbehalten wird. Im Zuge des Rückforderungsprozesses wurde ein Anwalt konsultiert und es stellte sich heraus, dass die Berliner Online-Agentur ihren Sitz in Australien hat …

Wie der Fall ausgegangen ist, worauf man beim Online-Charter achten sollte und welche Agenturen seriös arbeiten, lesen Sie hier
Auch das deutsche VDC-Chartersiegel gilt als Qualitätsgarant für Agenturen und Charterkunden, detaillierte Infos und einen Überblick über die Vetragspartner finden Sie hier

 

Foto: shutterstock

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