Der erste Streich

Vor Portoroz ging die Österreichische Meisterschaft ORC Inshore über die Bühne, integriert in den etablierten Hofbauer Cups. Die Mannschaft um Peter Schicho sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Titel. Im Herbst wird hochseemäßig noch in der Einheitsklasse und ORC Offshore um Titel und Medaillen gesegelt.

Bei guten Windverhältnissen fand im Rahmen des 20. Hofbauer Cups die Österreichische Hochseemeisterschaft ORC inshore statt. Am ersten Wettfahrttag herrschte Leichtwind mit fünf und sieben Knoten aus Nordwest und machte gerade mal eine Dreiecks-Wettfahrt möglich. Der Tag zwei brachte Bora mit zehn bis 16 Knoten und drei Wettfahrten am Up-and-Down. Am dritten Tag frischte die Bora auf bis zu 23 Knoten auf und machte die 23 Meilen lange Navigationsfahrt von Portoroz über Piran nach Koper und über die Wetterboje wieder zurück zu einer echten Herausforderung für die Teams.

Spannend bis zum Schluss
Nach zwei von drei Tagen waren die Führenden punktegleich, und so entschied sich alles bei der abschließenden Navigationsfahrt. Die Führung wechselte mehrmals, doch im Ziel war es die Mannschaft der “Trinity+”, die über den Tagessieg und damit auch über den Gesamtsieg jubelte. Die Mannschaft um Peter Schicho (KYCO) gewann den Titel nun schon zum zweiten Mal!
Silber ging an die Mannschaft um Skipper Anton Piegler (S4O) mit der DC1200 “Vento Cadela”, die von Christian Bayer gesteuert wurde. An dritter Stelle platzierte sich Thomas Hackspiel (YCB) mit seiner Dufour 44P “Jonathan Pink”, der aber wegen zweier nichtösterreichischer Crewmitglieder keine BSO Medaillen erhielt. Bronze ging an Peter Steinkogler (UYCT) mit seiner Crew auf der X41 “Godspeed”.
Die Gruppe der Elan 350 gewann die Mannschaft um Sandy Klima (Boat2Sail) mit ihrem Steuermann Peter Czaika.

Die Crew der Trinity+ rund um den Kärntner Peter Schicho am Weg zum Meistertitel. (Fotocredit: OeSV) 
Diesen Beitrag teilen: