… und holt nach 2017 wieder die „Line Honours“ beim Segelklassiker Sydney – Hobart.

Es war die 75. Auflage dieses Blauwasser-Klassikers am Ende des Kalenderjahres. Und obwohl die Windvorhersagen hielten, also der Streckenrekord außer Reichweite blieb, hatte das Rennen jede Menge Dramatik auf den 628 Seemeilen zu bieten. Vier der fünf Favoriten, allesamt aus der Super-Maxi-Serie, führten das Feld an. Die Jüngste unter ihnen, die im Jahr 2014 erbaute, 100-Fuss-Super Maxi „Comance“, war am Schluss voran. Die mittlerweile im Eigentum von Jim Cooney und seiner Frau Samantha Grant stehende Yacht lieferte sich am Ende der Regatta ein Duell mit Christian Beck’s „InfoTrack“. Während gegen Ende des Rennens gut 20 Meilen zwischen  den führenden beiden Yachten lagen, konnte sich „InfoTrack“ bis auf rund sieben Seemeilen herankämpfen. Trotz kurzer Flaute vor Hobart ließ die Crew der „Comanche“ nichts mehr anbrennen. Nach 1 Tag, 18 Stunden und 30 Minuten war die Jubiläumsausgabe des „Rolex Sydney Hobart“ Rennens zumindest für das schnellste Boot Geschichte. Innerhalb von zwei Stunden waren dann auch die direkten Konkurrenten aus der Super-Maxi-Szene in Hobart eingelaufen, der Großteil des 154 Yachten starken Feldes kämpfte und kämpft auch aktuell noch um Plätze und Sekunden. 

Während die Nachzügler für den Silvestertag erwartet werden, sollte aus dem benachbarten Ungarn Aron Ormandlaki mit seiner TP52 „Stay Calm Hungary“ als 21. die Ziellinie queren. Wohl eine sportlichen und auch seglerische Genugtuung, nach seinem Mastbruch zu Beginn der Regatta im letzten Jahr. 

Video: Rolex

Die „Comanche“ holt zum insgesamt dritten Mal die „Line Honours“ beim Rolex Sydney Hobart Race.

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