Die CITES-Konvention, ein fast 50 Jahre altes Abkommen, das den globalen Handel mit gefährdeten Arten regelt, glänzte in der Vergangenheit nicht oft mit sensationellen Erfolgen.

Jetzt aber gibt es gleich mehrere hundert gute Gründe zum Feiern: Bei der letzten Konferenz unterzeichneten die 184 Teilnehmer­nationen (gegen den Widerstand Japans und Perus) u. a. ein Schutzabkommen für rund 90 Prozent ­aller international gehandelten Hai- und Rochenarten.

Neu geschützt sind 37 Geigen­rochenarten, 54 Grund­hai- und 6 Hammerhaiarten. Dadurch werden künftig fast alle wegen ihrer Flossen und ihres Fleisches gehandelten Arten unter Schutz stehen. Wermutstropfen: Für manche ­Re­gelungen gilt eine Übergangszeit von bis zu 24 Monaten …

Insgesamt wurden in Panama über 470 Arten in die Artenschutzliste aufgenommen – darunter auch Seegurken (nicht die aus dem europäischen, sondern seltene aus dem indopazifischen Raum). 

Der neueste Beschluss der CITES-Konvention ist jedenfalls ein historischer Erfolg für den Schutz der Meere, von dem alles Leben im, auf und am Wasser profitiert.

www.cites.org

Foto: Gudkov Andrey/Shutterstock.com

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