Für die Olympische 470er-Klasse geht es an der französischen Atlantikküste nach monatelanger Wettkampfpause mit der “Challenge Cornu” zurück auf die Regattabahn.

Die 470er nahmen Ende Mai als erste Bootsklasse des Nationalteams das Training am Meer wieder auf, nun werden sie Anfang August die erste Regatta seit Beginn der Corona-Krise bestreiten. David Bargehr/Lukas Mähr und Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka befinden sich bereits zur Vorbereitung auf die “Challenge Cornu” in der Nähe der französischen Hafenstadt Brest.

Bargehr/Mähr hier noch vor Split, aktuell bereits in Brest am Wasser. Sie bestreiten nächste Woche die erste Regatta seit Jänner, die “Challenge Cornu” – benannt nach dem französischen Designer der 470er-Klasse André Cornu.

Dort warten auf David Bargehr/Lukas Mähr sowie Niko Kampelmühler/Thomas Czajka endlich wieder Wettfahrten. „Wir sind sehr glücklich, bei dieser Regatta teilnehmen zu können“, berichtet Steuermann David Bargehr. Für die 470er-Duos ist es die erste Standortbestimmung nach einem intensiven, fast zweimonatigen Trainingsblock in Split. Also die erste Regatta nach dem Weltcup Mitte Jänner in Miami, USA. „Es wird heuer nicht viele Möglichkeiten geben, uns auf professioneller Ebene mit anderen Teams zu matchen. Darum ist es für uns von großer Wichtigkeit hier dabei zu sein“, weiß Bargehr. Die guten Kontakte innerhalb der europäischen Teams und der Eigennutzen aller sei ausschlaggebend für dieses Engagement gewesen, so Lukas Mähr, der ergänzt: „Wir alle haben die selben Herausforderungen zu meistern und wir allen drängen danach uns mit den besten Athleten zu messen. Darum haben sich für dieses Rennen viele sehr gute Boote eingeschrieben.“ Das Nennungsergebnis mit den besten Teams aus Frankreich, Großbritannien und etwa Italien ist hervorragend ausgefallen. 

Fünf Tage Training zur Eingewöhnung
Die beiden Vorarlberger betreten unbekanntes Terroir: „Wir haben hier noch nie gesegelt“, hält Bargehr fest. Darum erfolgt auch eine verfrühte Anreise, um „sich bestmöglich auf die Gegebenheiten vorzubereiten“. Eine „gute Strömung und hohe Welle“ sei laut Mähr zu erwarten. „Die Aufregung ist jedenfalls vorhanden und auch ein cooles Kribbeln“, lassen sich die Routiniers auch etwas Nervosität entlocken. Betreut werden die Teams von Sportdirektor Matthias Schmid.

Alle Fotos: Dominik Matesa / Candidate Sailing

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