Erstmals in der langen und traditionsreichen Geschichte des Ocean Races gibt es heuer eine europäische Version. Als Testlauf, bis es einmal rennmässig rund um den Globus geht. 

Auch die Teilnahme eines rot-weiß-roten Teams stellt eine Premiere dar. Gesegelt wird in zwei Hochsee-Klassen: die 65-Fuß-One-Design VO65 und die 60-Fuß-IMOCA 60. Beide Bootsklassen sind gebaut für hohe Geschwindigkeiten unter härtesten und widrigsten Segel-Bedingungen. Carbonungetüme, die Spitzengeschwindigkeiten von über 35 Knoten erreichen können. Etmale von 600 Seemeilen oder mehr sind möglich. Das Austrian Ocean Race Project startet als eines von 7 Booten in der VO65 Klasse. Der 2.000 Seemeilen (nm) / 3.700 Kilometer (km) lange Kurs des Ocean Race Europe führt die Teams von Lorient, Frankreich durch den Atlantik, rund um die iberische Halbinsel mit Zwischenstopps in Cascais, Portugal, und Alicante, Spanien nach Genua, Italien.

Unter rot-weiß-roter Flagge, mit internationaler Besetzung: das Team des Austrian Ocean Race Projects. (Foto: The Austrian Ocean Race Project / Stefan Leitner)

Erfolgreicher Start
Bevor es heute am frühen Nachmittag von der nordwestfranzösischen Segelmetropole auf offene See ging, wurde gestern noch ein Sprint-Rennen über 17 Seemeilen als Warm-Up absolviert. Bei leichtem Wind konnte das junge Team unter österreichischer Flagge gleich in der ersten Wettfahrt überzeugen und den Sieg nach Hause segeln. „Es war nur ein Coastal Race über 17 Seemeilen, was man jetzt nicht überbewerten sollte“, sagt Skipper Gerwin Jansen, „aber es zeigt, dass wir mit den Besten mithalten können.“

Aktuell liegen die Österreicher wenige Stunden nach dem Start auf Platz 3, in Führung liegt „Viva México“ vor „Sailing Poland“. Das Tracking findet sich auf https://www.theoceanrace.com

Titelfoto: The Austrian Ocean Race Project / Elke Schurr

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