First Stop: Sydney

Der Hafen von Sydney zählt – nicht zuletzt seit den Olympischen Spielen 2000 – zu einem der legendärsten Regattagebiete überhaupt. Ideal also, um die Premiere des von Oracle-Mastermind Larry Ellison ins Leben gerufenen „Sail GP“ über die Bühne zu bringen.

Sechs Teams, ebenso viele, nach dem America’s Cup in Bermuda noch aufgemotzte und natürlich foilende 50 Fuß-Katamarane vor rund 20.000 Zuschauern an zwei Renntagen. So soll segeln sein, geht es nach Initiator Larry Ellison und Renndirektor Russel Coutts, jedenfalls.

Was würde da noch besser ins Drehbuch passen, als ein Heimsieg? Nichts. Also legten sich die Jungs vom Team Australia rund um Tom Slingsby so richtig ins Zeug. Trotz zweier Wettfahrtsiege am ersten Tag, lagen noch Nathan Outteridge und sein Team Japan in Führung. Doch zwei weitere Rennsiege am Sonntag unterstrichen den Anspruch von Slingsby & Co. Entsprechend dem Reglement zogen die beiden bestplatzierten Teams der „Fleet Races“ in ein finales Duell Boot gegen Boot. Da holte sich Team Australia den Start und hatte den Rest des Rennens seine japanischen Gegner bis ins Ziel fest im Griff. 

Drei der sechs Renn-Geräte im Hafen von Sydney. Kaum mehr als zehn Knoten, genug um zu fliegen.

Nun bleiben den sechs Teams knapp zwei Monate, um ihre Schlüsse aus dem ersten Aufeinandertreffen zu ziehen. Von 04. – 05. Mai geht es in San Diego weiter. Für alle Zuschauer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dem Grand Prix zu folgen: Alle gängigen Social Media Kanäle sowie eine eigene App sorgen für Kurzweil, auch in den Rennpausen. Nicht vergessen, am letzten Tag der Serie, am 22. September, geht es in Marseille in einem „All-In“-Match Race zwischen den bis dahin im Gesamtklassement führenden Teams um den Preisgeld-Jackpot von 1 Million Dollar. Als Ersatz für die älteste Trophäe der Welt.

Fotocredits: SAIL GP / www.sailgp.com

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