Ein für alle Welt besonders anspruchsvolles Jahr neigt sich dem Ende zu. Gemeinsam haben wir es gut gemeistert und freuen uns nun auf ein hoffentlich weniger forderndes, aber dennoch spannendes Jahr 2021.

Hoffnungsfrohe Weihnachtsgrüße aus dem neuen Tauchturm der boot Düsseldorf (17.–25. 4. 2021). Foto: boot Düsseldorf.

Eigentlich hätte die Boot Tulln – wie jedes Jahr – der stimmige Opener für die neue Wassersportsaison werden sollen, doch kurz nachdem die Hallen geschlossen wurden, machte auch ganz Europa zu. Funkstille? Fehlanzeige! Mit einem enormen Kraftakt (in Verbindung mit endlosen Nacht- und Überstunden) bemühten sich alle namhaften Hersteller und Dienstleister der Wassersportbranche, trotz länderübergreifendem Chaos die individuell beste Lösung für jeden einzelnen Kunden zu finden. Rein rechtlich gesehen (Stichwort „Höhere Gewalt“) absolut keine Selbstverständlichkeit, daher an dieser Stelle herzlichen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz!
Dann die leichte Entspannung ab Mai, der aprupte Reisewarnungen ab Mitte August ein jähes Ende bereiteten. Erneut musste „höchste Flexibilität“ an den Tag gelegt werden, um den totalen Zusammenbruch in diesem Freizeit- und Wirtschaftssektor zu verhindern. Dass eine kapitale Bruchlandung der gesamten Branche abgewendet werden konnte, ist auch den abertausenden Kunden geschuldet, die nicht blindlings auf Rückerstattung gepocht, sondern gemeinsam mit dem jeweiligen Vertragspartner eine für beide Seiten zufriedenstellende Ersatzlösung gefunden haben. Ebenfalls keine Selbstverständlichkeit, daher an dieser Stelle herzlichen Dank auch an Sie!

Auch die Messeveranstalter der Boot Tulln (4.–7. 3. 2021) blicken zuversichtlich ins neue Jahr. Foto: Boot Tulln.

Vielleicht nicht alles, aber vieles wird wieder gut
Mit der Absage des Cannes Yachting Festival im September folgte, wenn auch nicht ganz unerwartet, der nächste schwere Dämpfer für die Wassersportbranche. Die zweite Welle der Pandemie erreichte letztlich auch die boot Düsseldorf, die kürzlich von Jänner auf April 2021 verschoben wurde. Somit nimmt die Boot Tulln Anfang März die Pole Position ein, mit einem Verschwinden des Virus bis dahin werden aber auch die Messeveranstalter der Austrian Boatshow nicht rechnen. Sehr wohl setzt man im In- und Ausland große Hoffnungen auf die Impfstoffe, die bereits in weiten Teilen der Welt in Verteilung sind. Letztendlich wird aber ein gelungener Mix aus Lockdowns, Hygienekonzepten, Testungen und Schutzimpfungen entscheidend dafür sein, ob und inwiefern wir 2021 zu einer annähernden Normalität zurückkehren können.
Die Sterne stehen jetzt zu Weihnachten und mit Ausblick auf den Jahreswechsel gut. Sofern wir uns verantwortungs- und rücksichtsvoll verhalten (ohnehin ein ungeschriebenes Gesetz für alle Freunde des Wassersports), so bin ich auch zuversichtlich, dass wir uns 2021 weitläufig auf einen Sommer wie damals freuen dürfen.

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