Geduld ist Trumpf

Eine Woche lang mehr am Strand, denn am Wasser. Ungewohnt schwachbrüstig präsentierte sich die französische Cote d’Azur zum ersten Slalom Weltcup der Saison.

In einer Weltcupwoche gelang im südfranzösischen Marignane gerade einmal eine komplette Runde. Egal, zumindest für Österreichs Top-Slalomsurfer. „Nach der quasi verlorenen Saison 2018 war meine innere Vorgabe ein Top-16 Platz hier in Frankreich. Mit dem zehnten Rang bin ich natürlich super happy, das ist mehr als zu erwarten war“, freut sich ein gut gelaunter Marco Lang. Selbst ein fast ganz frisch gebrochenes Radiusköpfchen am Ellenbogen konnte den Österreicher nicht wirklich behindern. „Trotz der schwierigen Windbedingungen bin ich mit meinem Speed sehr zufrieden. Das lässt mich auch auf die kommenden Events sehr zuversichtlich vorausblicken“, so Lang. Der Sieg ging an den französischen Duotone/Fanatic-Stallkollegen Pierre Mortefon, auch Platz zwei holte mit Antoine Albeau ein „Einheimischer“. Das Podium komplettierte der deutsche Sebastian Kördel.

Für den Österreicher geht es zurück in die Heimat, in Neusiedl am See steht schon ab Freitag das Unternehmen „Titelverteidigung“ bei den Österreichischen Slalom Meisterschaften im Rahmen des Kronenzeitung Summer Openings am Programm. Die Wettervorhersage ist gut, also zumindest was die Sichtweise der Surfer anbelangt. Nach freitäglichem Südwind steht am Wochenende ein Wetterumschwung bevor. Erfrischendere Temperaturen, dafür auffrischender NW-Wind.

Vom Burgenland geht es dann weiter nach Asien, in Japan und Korea stehen die nächsten zwei Weltcup-Tourstopps am Programm. Dazwischen wird noch eifrig Physio-therapiert. Wegen dem Radiusköpfchen, natürlich.

Fotocredit: Souville / www.pwaworldtour.com

Das Podium zum Auftakt des PWA-Slalom Weltcups in Südfrankreich: Albeau, Mortefon & Kördel (v.l.n.r.).
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