Gesund, krank oder tot?

Tropische Korallenriffe zählen zu den beliebtesten Urlaubszielen. Und das zu Recht, denn wir finden sie an malerischen Küsten, auf exotischen Inseln und vor traumhaften Stränden ferner Länder. Reiseveranstalter präsentieren sie als farbenprächtige Unterwasser-Landschaften in glasklarem Nass, umgeben von Schwär­men der buntesten Fische. Aber stimmt das auch?
Für manche Riffe ja, für andere nicht. Damit stellt sich die Frage: Wie beurteilt man (auch als Laie) eigentlich den Zustand eines Korallenriffs?

Wer das erste Mal in einem Korallenriff schnorchelt oder taucht, hat bestimmt Schwierigkeiten, tote von lebenden Steinkorallen sofort zu unterscheiden. Dazu kommt, dass es viele Übergangsstadien dieser beiden Zustände gibt. Zu wissen, wie eine Steinkoralle aufgebaut ist, macht es auch Newcomern möglich, den Zustand eines Korallenstocks einzuschätzen.

Neben Merkmalen, die helfen, den Zustand eines Korallenstocks zu interpretieren, gibt es unterschiedliche Methoden, den Zustand eines Riffs zu bestimmen.

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Fotos: Reinhard Kikinger

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