Haben und Nichthaben | ocean7

Sich mit Chartereinnahmen die eigene Yacht zu (re)finanzieren, ist ein gängiges Geschäftsmodell für Flottenbetreiber und Eigner (in spe). Aber was kann man sich vom Kaufcharter erwarten und was nicht?

Hier die einen, die zwar ­gerne eine Yacht besitzen würden, sich aber nicht wirklich darum kümmern möchten. Dort die anderen, die sich berufsmäßig um Yachten kümmern, aber nicht alle besitzen müssen. Treffen die einen auf die anderen, kommt oft das zustande, was man Kaufcharter nennt.
Kaufcharter-Modelle funktionieren prinzipiell so: Man finanziert mittels Eigenkapital, Kredit oder Leasing eine Yacht nach eigenen Vorstellungen und Wünschen und überlässt diese für eine bestimmte Laufzeit einer Charterfirma, die sie in ihre Flotte aufnimmt. Die dabei erzielten Einkünfte dienen der Yachtfinanzierung und Deckung der „Betriebskosten“ des Schiffs. Die Yacht wird dabei regelmäßig professionell gepflegt und gewartet, zudem kann der Eigner das Schiff für eine ge­wisse Anzahl von Wochen im Jahr selbst nutzen.

Bei den großen und international tätigen Flottenbetreibern haben die meisten Yachten in der Flotte einen fremden Eigner. Bei fast allen Anbietern hat das in erster Linie auch den Hintergrund, dass ansonsten viel zu viel Kapital gebunden wäre. Aber natürlich soll auch das Risiko auf viele Schultern verteilt sein.”
Eine Win-Win-Situation also, die beiden Seiten hilft, Geld zu sparen.

My yacht is my castle …

Hat man sich zu einem Kaufcharter entschlossen, beginnt die Qual der Wahl. Es gibt nämlich nicht nur ein Kaufcharter-Modell, sondern eine Vielzahl – jeder Anbieter hat andere Präferenzen und entwickelt anhand dieser eigene Modelle. 
Bevor man sich da als Kunde für ein Modell entscheidet, sollte man sich einige Fragen in Bezug auf den Flottenbetreiber und das angebo­tene Kaufcharter-Modell stellen. Ist man sich über die eigenen ­Anforderungen und Wünsche im Klaren, kristallisieren sich die passenden Anbieter und Modelle recht schnell heraus. Denn jeder Anbieter hat seine Besonderheiten, die ihn für Eigner besonders interessant machen oder eben auch nicht. 

Als erste Orientierungshilfe ­haben wir uns bei fünf Anbietern – drei Local Heroes und zwei internatio­nale Größen – ganz allgemein um­geschaut – nachzulesen in der aktuellen ocean7-Ausgabe 6/2023: Print-Ausgabe erhältlich im Abo, im ausgesuchten Einzelhandel und auf Bestellung in jeder Trafik. Und für alle unterwegs gibt’s das E-Paper für alle Geräte.

Fotos: Shutterstock

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