Unter diesem Titel ist kürzlich ein Hafenführer für die italienische Ostküste erschienen, Autor ist der österreichische Skipper Wolfgang Siebenhandl. Hier sein persönliches Vorwort zum Werk, drei Exemplare werden am Ende des Beitrags im Rahmen eines Gewinnspiels verlost. 

Der Hafenführer folgt klar und übersichtlich der Hauptströmung der Adria, also gegen den Uhrzeigersinn …

Geschätzte Italieninteressierte!
Ganz absichtlich und auch abgesprochen schließt sich dieser Hafenführer an das schon legendäre Werk 888 Karl-Heinz Beständigs an. Der Reiz der italienischen Küste liegt im Allgemeinen in der Fülle an Kultur, den freundlichen Menschen und dem wärmeren Wasser im Vergleich zur Ostküste. Eine Vielzahl an Booten steht hier, die den Einheimischen gehört. Für Gäste ist (noch) wenig Platz, aber man kann immer um einen Platz fragen.

… von Muggia …

Vom Isonzo bis unmittelbar vor Otranto zuverlässige Tiefenangaben zu machen, ist ein wenig schwierig: Die natürliche südwärts gerichtete Strömung, der Eintrag der Flüsse und die vorwiegende Grundbeschaffenheit (Sand!), bewirken, dass sich der Grund laufend ein wenig verändert. Deshalb können die Tiefen schon in wenigen Wochen wieder anders sein! Es gibt hier keinerlei Gewähr, und nichts kann die eigene Aufmerksamkeit ersetzen. Zweierlei Hindernisse gibt es auf der italienischen Adria zuhauf: Muschelzuchtbereiche sowie Gasplattformen. Diese sind alle im Führer verzeichnet, soweit sie nicht laufend geändert werden, oder weit draußen im offenen Wasser liegen.

… über Pescara …

Manche Häfen im Flachbereich der Küsten können zu gewissen Wind- und Wetterbedingungen nicht sicher angelaufen werden. Das ist jeweils auf den betreffenden Seiten vermerkt. Die sicheren Alternativen sind in grüner Schrift mit Entfernungsangabe angegeben. Die Distanzen zwischen den sicheren Häfen sind oft sehr groß. Deshalb gilt, dass man sich des Wetterberichtes immer sicher sein sollte. Abschließend noch zwei Tipps: Halten Sie sich an die 10-m Tiefenlinie, das hat sich bewährt. Und: Melden Sie einen geplanten Hafenbesuch möglichst an – Fragen kostet nichts. Dazu sind natürlich ein wenig Italienischkenntnisse gut, da Englisch schon in Venedig nicht immer gesprochen wird.

… bis nach Santa Maria di Leuca am südlichsten Absatz des italienischen Stiefels.
  • Wolfgang Siebenhandl ist seit 2008 an der italienischen Adriaküste unterwegs und schätzt die kulturelle Vielfalt dieses Reviers sowie die Freundlichkeit der Menschen. Mit 20.000 Seemeilen aus 650 Bordtagen im persönlichen Logbuch (gesammelt in der gesamten Adria, im Ionischen und im Ägäischen Meer), steht Autor Wolfgang Siebenhandl nun kurz davor, sich auch als Prüfer für den MSVÖ zu qualifizieren.

Wolfgang Siebenhandl: Dolce Vita an der Adria – ein Hafenführer für die italienische Ostküste.
Neben einer Übersicht über die gesamte Küste mit Schnellverweis gibt es zu jedem Hafen und jeder Bucht einen Detailplan. Zudem werden die wichtigsten Themen des Bootssportes in Italien alphabetisch behandelt, die wichtigsten Orte werden auch kulturell und geschichtlich beleuchtet. 98 Seiten, für € 26,– exkl. Versandkosten erhältlich im gut sortierten Fachhandel und unter www.segelnundmeer.at.

GEWINNSPIEL
ocean7 verlost drei Exemplare „Dolce Vita an der Adria – ein Hafenführer für die italienische Ostküste“ von Wolfgang Siebenhandl. Einfach eine E-Mail mit Betreff-Zeile „Dolce Vita an der Adria“ an gewinnen@ocean7.at senden und mit etwas Glück gewinnen! Einsendeschluss: 15. Juni 2021. Die Gewinner werden per ­E-Mail verständigt.

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Fotos: Shutterstock

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