Um bei Extremregatten wie der Vendée Globe stets den Durchblick zu behalten, braucht es präzise Hochleistungssport­brillen. Charlie Dalin und Clarisse Crémer haben auf Julbo gesetzt, ocean7 verlost je eines der von ihnen getragenen Modelle.

Als einst die Inuits mit ­ihren aus Holz und Tierfellen gebauten Kajaks durch die Eisschollen paddelten, schützten sie ihre Augen vor dem von Eis und Wasser zusätzlich verstärkten Sonnenlicht mit Knochen oder Holzbrettern, in die feine Sichtschlitze geritzt wurden. Brillen mit farbigen Gläsern (z. B. aus Rauchglas) kamen in ­Europa im 15. Jahrhundert auf, so richtig technisch wurde es aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts, als Sonnenbrillen auf den Markt kamen, die den UV-Anteil des Lichts wirksam wegfilterten. 

Das war dann auch die Zeit der großen Optiker-Pioniere wie beispielsweise Jules Baud (gesprochen „Julbo“), der in Morez im französischen Juragebirge im Auftrag von alpinen Kristallsuchern, die um den Schutz ihrer Augen besorgt waren, seine ersten Hochgebirgssonnenbrillen herstellte. Es folgten  spezielle Gletscherbrillen für Bergsteiger und – die Firma nannte sich inzwischen Julbo – für andere Outdoor-Sportarten, Ende der 1990er-Jahre schließlich auch eigens konstruierte Sonnenbrillen für den Segelsport. 

Charlie Dalin, Skipper der Apivia.

Luft in der Brille 
Für eine Hightechbrille, wie sie Charlie Dalin, Skipper der Apivia und heldenhafter Zweiter der ­Vendée Globe 2020–2021, während seiner 80 Tage dauernden Weltumseglung trug, hätte ein frühzeitlicher Inuit wahrscheinlich mehrere Kajaks geboten. ­Dalins Julbo Paddle hat eine stoßfeste Polypropylen-Fassung mit Tausenden ins Material eingeschlossenen Luftbläschen, die die Brille schwimmfähig macht. Die Gläser sind aus leichtem Polykarbonat mit polarisierendem Sonnenschutz. 

Das Gesamt­gewicht der Brille beträgt gerade einmal 26 Gramm. Der Wind könnte die Brille also mit Leichtigkeit fortblasen, wenn das weiche Material der Fassung und des Nasenstegs nicht eine rutschsichere Behandlung hätte, die genau das verhindert.

Clarisse Crémer, Team Banque Populaire.

Mitdenkende Gläser 
Clarisse Crémer, bestplatzierte Skipperin bei der Vendée Globe 2020–2021, trägt mit der Julbo ­Regatta ein noch aufwän­digeres Modell, dessen spezielle Rahmenkonstruktion ein schnelles Ablaufen von Spritzwasser auf den Gläsern ermöglicht. 

Die extrem widerstandsfähigen Gläser aus Trivex sind zudem selbsttönend – heißt, sie können sich je nach Lichtstärke eindunkeln oder wieder aufhellen, was stets für klare (Sicht-)Verhältnisse sorgt.

GEWINNSPIEL
ocean7 verlost unter allen Teilnehmern je eine ­Julbo Paddle und eine Julbo Regatta in den abgebildeten Ausführungen! Einfach eine E-Mail mit Betreffzeile „Julbo Paddle“ oder „Julbo Regatta“ (je nach Wahl) an gewinnen@ocean7.at senden und mit etwas Glück gewinnen! Teilnahmeschluss ist der 1. Juni 2021, die Gewinner werden per E-Mail verständigt.

Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, den ocean7-Newsletter (jederzeit kündbar) per E-Mail zu erhalten. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Keine Bar­ablöse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fotos: Maxime Horlaville, Jérémie Lecaudey, Julbo

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