Schwierige Wind- und Wetterbedingungen garniert mit internationalem COVID-Wirr-Warr und am dann Silber für Bildstein/Hussl als Hollywood-gerechtes Ende. Ein Herbstmärchen vom Attersee.

Das Wetter wollte die meiste Zeit der Heim-EM in den drei Olympischen Segelklassen 49er-FX, 49er und Nacra 17 so gar nicht mitspielen. Abwechselnd gab es Kälte, Regen oder keinen Wind, Nerven mussten Teilnehmer und Organisatoren gleichermaßen beweisen. Doch am Ende wurde dann doch noch fast alles gut. Am abschließenden Sonntag ging es bereits kurz vor 7 Uhr in der Früh für die Goldflotten der 49er sowie der Nacra 17 aufs Wasser. Der frühe Start wurde in allen Klassen mit Wettfahrten belohnt. Benjamin Bildstein und David Hussl, die als Gesamtfünfte in den Abschlusstag gingen, brachten sich bereits im einzigen 49er-Rennen am Vormittag in die Medaillenränge. Mit Platz sieben verbesserten sie sich auf Rang drei. Am Nachmittag konnten dann die weiteren drei geplanten Wettfahrten durchgeführt werden. Mit den Platzierungen drei, fünf und zehn sicherte sich das Duo vom Yacht Club Bregenz schließlich die Silbermedaille. „Wir hatten am Schluss sehr schöne Bedingungen. In den Finalläufen haben wir wieder zu unserer Form gefunden, wir konnten uns stetig steigern. Die Silbermedaille ist ein toller Erfolg“, freut sich Benjamin Bildstein, dem nur vier Punkte auf die siegreichen Deutschen Tim Fischer und Fabian Graf fehlten. Bronze ging an Sime und Mihovil Fantela aus Kroatien.

Laura Schöfegger & Elsa Lovrek verpassen als 11. die Top-Ten nur denkbar knapp. Zufrieden mit ihrem Abschneiden bei der EM am Attersee können die beiden Damen jedenfalls sein.

Im 49er-FX holte Laura Schöfegger mit der kurzfristig eingesprungenen Ex-Vorschoterin Elsa Lovrek den ausgezeichneten 11. Gesamtrang, Tanja Frank und Lorena Abicht beendeten die Heim-EM auf Rang 23. Im Nacra 17 verbuchten Laura Farese und Matthäus Zöchling zwei Top-10-Resultate. Mit den Plätzen 23, 9, 21, 9 verbesserten sich die beiden Burgenländer im Gesamtklassement auf Position 17. Drei Plätze dahinter landeten Thomas Zajac und Barbara Matz. 

Fotocredits: OeSV

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