Balearen Teil 4: Ibiza & Formentera

Ibiza ist seiner Clubs, Promis, der Hippie-Szene und vielerlei anderer Gründe wegen bekannt. Weniger aber als Segelrevier. Dabei ist die drittgrößte Baleareninsel vor allem für Familien und Segelnovizen ein unkompliziertes, unterhaltsames und kompaktes Terrain für abwechslungsreiche Törns.

Schön: Ibiza-Stadt.

Mit seinen 572 km² ist Ibiza knapp größer als der Bodensee, recht ausufernd gestalten sich die Segeltörns um Ibiza also nicht. Für eine Umrundung der Insel ­veranschlage man rund 40 Meilen, das schafft man bei günstigem Wind gut an einem Tag.
Glücklicherweise besitzt das Eiland ausreichend Badebuchten und Nachbarinseln, wo es sich lohnt, den Anker zu werfen, das kristallklare Wasser zu genießen und das Hinterland zu erkunden, das großteils unter Naturschutz steht. Und dann gibt es ja – zumindest in den Tourismushochburgen – auch ein recht anregendes Nachtleben, das zu längeren Aufenthalten verführt.

Cala d‘Hort mit Blick auf die Insel Es Vedra, wo einst Odysseus zerschellte und die schönsten Sonnenuntergänge zu erleben sind.

Unbedingt aufs Tapet gehört auch die gut zehn Meilen entfernte Nachbarinsel Formentera, die vor allem im Norden und Westen ­kitschig schöne, an die Karibik ­erinnernde Sandstrände besitzt. Wer gerne zeigt, was er hat, und wer gerne sehen mag, was andere haben, ist an der bekannten Platja de ses Illetes genau richtig, präsentiert sich hier doch der nautische Luxus in aller Größe.

Der Platja de ses Illetes auf Formentera.

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Fotos: Shutterstock

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