American Magic macht sich am Weg nach Neuseeland. Auckland wird früher als geplant zum Cup-Mekka. 

„Wir waren das erste Team, das seine Kampagne nach Bekanntwerden der neuen Ausschreibung gemeldet hat und sind jetzt die ersten, die in Auckland eintreffen werden“, so Terry Hutchinson, Skipper und Executive Director von American Magic. Die Amerikaner haben ihre sieben Sachen gepackt und übersiedeln von ihrer Basis in Pensacola nach Neuseeland.

Auch “Te Aihe” war unterwegs und kam ohne Regattameilen unterm Kiel wieder zurück aus Europa. (Fotocredit: Emirates Team New Zealand)

WIe alle großen Sportarten und Sportevents sind Segeln und der America’s Cup von der weltweiten Corona-Pandemie betroffen. Die beiden für Europa geplanten World Series Events in Italien und England mussten ersatzlos gestrichen werden. Die Serie im Vorfeld des eigentlichen Cups wurde auf einen Event in Auckland (17. – 20. Dezember 2020) zusammen gekürzt. Mitte Februar geht es dann – wie geplant – mit dem Prada Cup für die Herausforderer weiter, das Duell um den 36. America’s Cup ist für Anfang bis Mitte März angesetzt. 

Mittlerweile und trotz Corona-Pause sieht man von allen Syndikaten bereits gefoilte Wenden und Halsen sowie lupenreine Bojenmänöver im Training. Die nach Bermuda verbotenen „Radfahrer“ wurden wieder durch „Grinder“ ersetzt. Ob es wirklich ein „zurück zum Segelsport“ darstellt, wenn so wie auf American Magic, acht der elf Besatzungsmitglieder zum Aufbau des hydraulischen Drucks braucht, sei einmal dahingestellt. 

Jedenfalls wird die Spannung bis zum ersten Aufeinandertreffen aller Teams im Dezember umso größer und der Cup seinem Ruf als einzigartiges und unberechenbares Sportgroßereignis einmal mehr gerecht.

Titelfoto: American Magic / Revelin Minihane
https://www.americascup.com

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