Jabuka, invertiert

 

 

Die seglerische Jagd rund um den kroatischen „Apfel“ westlich von Vis führt durch die Nacht. Normalerweise.

Heuer verhinderten 25 Knoten Grundwind und Böen deutlich darüber den klassisch für Freitagabend geplanten Regattastart zur 17. Auflage der „Jabuka“. Also hieß es für die rund 100 teilnehmenden Teams einmal „bitte warten“. Schlussendlich konnte am Samstag um 07h in der Früh gestartet werden, dichte Bewölkung sorgte für sowas wie Dämmerung und damit quasi gewohnte Verhältnisse. Für die schnellsten Schiffe war dann nach knapp unter 16 Stunden die Runde um die Insel vorbei, geprägt war das gesamte Race von äußerst wechselhaften Wind- und Wetterbedingungen. Größte Konstante blieb einzig der Regen.

Aus Österreich war mit der „Rotgipfler“ unter Skipper Claus Chabina in der ORC-Klasse ein durchaus kompetitives Team im Rennen. Mit Rang 5 in der ORC 0 – Klasse und weniger als zwei Stunden Rückstand auf die schnellste Yacht im Feld. Die „Line Honors“ holte sich die „Taia 2“, eine Arya 415. Ein Boot, das zuletzt bei der ORC Europameisterschaft 2016 seine ORC-Tauglichkeit mit der Goldmedaille unter Beweis setzte. Dramatisch dabei der Zieleinlauf, denn lediglich fünf Sekunden fehlten Michael Horky auf seiner Farr 40 am Ende.

Fotocredit: www.regate.com.hr   

Zieleinlauf knapp vor 22h und damit nach etwas weniger als 15 Stunden. 

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