Kostenfallen bei der Törnplanung vermeiden

Manche Vercharterer bieten eigene „Kautionsabgeltungen“ an, die oft keine echte Versicherung, sondern eine Eigenkalkulation sind. Es gibt vielfach keine verlässlichen Bedingungen und die Ausschlüsse – z.B. Grundberührung, Schäden an den Segeln oder am Ruder oder der Verlust von Teilen! – widersprechen oft einem realistischen Versicherungsschutz. Oft liegt der Teufel im Detail des Kleingedruckten. Es gibt z. B. Policen mit kuriosen Ausschlüssen wie etwa für „Lack-, Kratz- und Schrammschäden“. Und oft ist nur die Beschädigung, aber nicht das Verlieren versichert. Dumm, wenn dann der Außenborder auf dem Grund des Meeres liegt und zweifelsfrei kaputt, aber eben auch verloren ist. Daher: Kein Törn ohne die seriöse Charterkautions-Versicherung eines unabhängigen Anbieters.

Chartertörn ist keine gewöhnliche Reise
Bei so manchen Kreditkarten ist eine Rücktrittskostenversicherung eingeschlossen, wenn Reisebuchungen mit der Kreditkarte bezahlt werden. Weil ein Chartertörn keine gewöhnliche Reise und auch nicht mit der Buchung eines Mietwagens vergleichbar ist, zielen die Leistungsversprechen vieler Kreditarten-Versicherer aber ins Leere. Schlagzeilen machte dazu der Fall eines Charterers, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Törn stornieren musste. Über die Zusatz-Leistungen seiner Kreditkarte wähnte er sich versichert. Ein teurer Irrtum! Die inkludierte Rücktrittskostenversicherung galt nur für Pauschalreisen. Erst über die Intervention der Presse erhielt er einen Teil der erhofften Leistung aus Kulanz.

Detaillierte Infos, wie Sie Kostenfallen bei der Törnplanung vermeiden, erhalten Sie in diesem Artikel des Versicherungsspezialisten Yacht-Pool.

Wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinen Törn stornieren muss, ist es besser, über die richtige Rücktrittskostenversicherung zu verfügen. Foto (c) Shutterstock

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