Kurze „Lange Wettfahrt“

Es ist eines der Highlights im seglerischen Sommer im Salzkammergut: Die Lange Wettfahrt am Attersee.

Angepeilt wurde eine dreistellige Teilnehmerzahl, gelandet ist man ganz knapp darunter. Mit 94 teilnehmenden Booten wurde zwar die angestrebte 100 Boote Marke nicht erreicht, dennoch war die „Lange Wettfahrt“ die teilnehmerstärkste Regatta am Attersee. Gemeinsam mit dem Attersee-Grand-Prix, der 12 Stunden Regatta und den 24hours vom Attersee zählt sie zur mittlerweile etablierten „Long-Distance-Challenge“.

Die Wettervorhersage prophezeite Regen für den Wettfahrttag, was einige Mannschaften dazu veranlasste letztendlih doch nicht an den Start zu gehen. Sie ließen zwar den Regenschauer am Vormittag aus, versäumten jedoch auch eine denkwürdigen Edition der Langen Wettfahrten. Schon nach etwas mehr als fünf Stunden war ein Großteil des Feldes im Ziel, gut 3 – 4 Stunden schneller als sonst. Mehrere Wechsel im dominierenden Wettersystem sorgten für zahlreiche Führungswechsel und spannende Positionskämpfe. Das klassische Flautenloch vor Burgau half da natürlich auch tatkräftig mit.

Die komplizierten Verhältnisse hat die Mannschaft der Sonderklasse Fima rund um UYCAs-Präsident Michael Farthofer am besten im Griff, die mit einem Einlauf als Fünfte den Sieg nach berechneter Zeit für sich entscheiden konnte.

Den Sieg nach gesegelter Zeit holten sich die Brüder Eitziger auf einem Tornado. Sie benötigten für die Seerunde drei Stunden, 12 Minuten und 53 Sekunden und verfehlten die Bestmarke von Andreas Hagara auf dem M2 aus dem Jahr 2010 nur um 55 Sekunden.

Fotocredits: UYCAs

Alt und Jung am Weg quer über den Attersee.
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