Balearen Teil 2: Mallorca zu Lande

Mallorca ist mehr als nur Strandurlaub, quirliges Nachtleben und anspruchsvolles Segelrevier. Abseits der Touristen-Hotspots zeigt sich das Eiland von kultivierter bis wildromantischer Schönheit, die dem Betrachter vom Wasser aus oft verwehrt bleibt. Abhilfe schafft ein Landgang, zum Beispiel in Alcúdia im Norden der Insel.

Im schönsten Zipfel der Bucht von Alcúdia.

Gut eine Woche sollte man sich schon Zeit nehmen, damit das Unterfangen zur Freude aller gelingt. Und natürlich auch schon ein geeignetes ­„Basislager“ an Land gewählt haben, das selbst jene Crewmitglieder glücklich macht, die nach einem einwöchigen Törn vielleicht doch nicht immer auf Achse sein wollen. Unsere Wahl fiel auf Botel und Marina Alcudiamar im schönsten Zipfel der Bucht von ­Alcúdia, wo auch Eigner die Möglichkeit haben, ihre Yacht sicher an die Muring zu legen, um ein paar Tage an Land zu genießen.

Die Pfarrkirche Sant Jaume steht am Südwestrand von Alcúdia in einer Lücke der Stadtmauer, rechts die Plaça de la Constitució.

Ab Alúdia hat man wohl auch die schönste Möglichkeit, die Welt der Tramuntana-Berge zu erkunden – mit Einstieg ab Formentor an der Nordflanke. Während der Fahrt auf der Serpentinenstraße ist vor allem auf ungewöhnliche Verkehrsteilnehmer zu achten: wilde Ziegen.

Leuchtturm Faro de Formentor.

Costeering
Wir wussten nicht, was „Costeering“ ist – bis wir von Masio belehrt wurden. Er empfing uns an der felsigen Bucht von Bon Aire, drückte uns Wasserschuhe in die Hand und gönnte uns eine ausführliche Einweisung, die sich mehr oder weniger auf einen Merk­­satz beschränkte: „Tut, was ich sage, und es wird euch nichts geschehen“.
Zum Nachdenken blieb sowieso keine Zeit, denn gleich mit dem Schlusswort stürzte sich Masio auch schon von dem meterhohen Felsen, auf den er uns gelotst hatte, hinab in die Fluten. Kneifen ging nicht, also Augen zu und hinterher. Raus aus dem Wasser, raufklettern auf den nächsten Felsen und – rein in das folgende Höhlenlabyrinth, in dem uns das Wasser mehr als nur einmal bis zum Hals stand …

Costeering an den felsigen Ufern von Bon Aire.

Den vollständigen Bericht über den mallorquinischen Landgang lesen Sie in der atuellen ocean7-Ausgabe 6/2019  – Print-Ausgabe erhältlich im Abo, im ausgesuchten Einzelhandel und auf Bestellung in jeder Trafik. Und für alle unterwegs gibt’s das E-Paper für alle Geräte.

 

Fotos: Tahsin Özen, Zoi Krzyvon, Eszter Kondor, Shutterstock

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