Team Neuseeland präsentierte heute ihre fliegende 75-Fuß-Geheimwaffe zur America’s Cup Titelverteidigung.

Te Aihe, Te Kāhu und nun, schlussendlich, Te Rehutai. Aus dem Maori übersetzt könnte man auch „Essenz des Ozeans, der unsere Stärke und Entschlossenheit belebt“ zu der zweiten AC75-Yacht der “Kiwis” sagen. Die Titelverteidiger sind damit das letzte Team, das mit der für den im März geplanten America’s Cup Rennyacht an die Öffentlichkeit ging. Vor rund 900 geladenen Gästen wurde das fliegende Einrumpf-Ungetüm getauft und zu Wasser gelassen.

Keine Masken, keine Abstände – eine “normale” Bootstaufe im – seit September – COVID-freien Neuseeland.

Fünf Wochen waren die Neuseeländer jetzt mit dem Fertigstellen und Training am Land beschäftigt, nun stehen zwei intensive Testwochen am Programm. ” Die Designer, Bootsbauer und Segelmacher haben ihren Job erledigt. Jetzt liegt es an uns Seglern”, erklärt Steuermann Peter Burling stolz und sich des Druckes, der jetzt mit auf seinen Schultern lastet, gewiss. Und gerade in Neuseeland ist segeln an sich und der America’s Cup im Speziellen nationale Angelegenheit. Eine erste Abschätzung, wie die Renn-Yachten der Teams im Wettkampfmodus funktionieren, gibt es bereits in wenigen Wochen. Von 17. bis 20. Dezember geht die PRADA America’s Cup World Series Auckland über die Bühne. Die ersten Stunden der Wahrheit für die völlig neue Generation von foilenden Cup-Yachten.

Bilder, Video: Emirates Team New Zealand.

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