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Die Segelbewerbe im Rahmen der Jugendolympischen Spiele sind zu Ende. Vergeben wurden 15 Medaillen, 12 davon im Surfen und Kitesurfen. Verteilt wurden sie an elf Nationen. Italien und Frankreich waren mit je drei Medaillen die großen Abräumer.

Mit Giorgia Speciale holt bei den Mädchen die große Favoritin – nach zahlreichen Jugend-Titeln bei EM und EM – auch Olympia-Gold im Windsurfen. Dazu geht Silber bei den Burschen dank Nicolo Renna ebenfalls an Italien. Komplettiert wird der Medaillenregen für das Nachbarland durch Gold bei den Kitesurfing Mädels. „Es zeigt die jahrelange und konsequente Arbeit von der Basis bis zur Spitze in Italien. Besonders freuen wir uns über Silber von Nicolo Renna. Er kommt vom Gardasee, surft für den Circolo Surf Torbole, einem Partnerclub von Windsurfing Austria und sein Vater ist eine Windsurf-Legende“, freut sich der frischgebackene Präsident der rot-weiß-roten Surfer, Christian Bratsch.

Bunt gestaltete sich das Podium vor allem bei den Kite-Burschen. Deury Corniel aus der Dominikanischen Republik sicherte sich den Titel. Mit Slowenien und den Philippinen holten zwei weitere kleine Segel-Nationen Medaillen. Im Nacra 15 Mixed reüssierten die Gastgeber. Dante Cittadini und Teresa Romairone aus Argentinien traten in die Fußstapfen der Olympiasieger von Rio, Santiago Lange und Cecilia Saroli. Es war der einzige Bewerb mit rot-weiß-roter Besetzung, Laura Farese und Matthaeus Zöchling beendeten die Regatta auf Platz 13.

 

„Insgesamt sehe ich den Event mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits spiegeln die Jugend-Spiele die Entwicklungen im Segelsport wider, also hin zu Windsurfen, Kitesurfen und foilenden, schnellen Booten. Actionreiche Klassen und für die Surfevents ein verhältnismäßig einfacher und kostengünstiger Zugang sind sicherlich ausschlaggebend dafür. Leider waren wir lediglich in einer Kategorie, im Nacra15 Mixed, vertreten. Im Surfen fehlt einfach noch der nationale Schulterschluss aller Beteiligten“, resümiert Bratsch.

https://buenosaires2018.sailing.org/

Fotocredit: Matias Capizzano / World Sailing

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