Noch drei Monate

Von 23. – 26. April kommt es zum ersten Showdown der Teams zum 36. America’s Cup.

Drei Regatten werden ausgetragen, ehe es zum 36. Mal um die „älteste Teekanne der Welt“ geht, bevor in Auckland um den America’s Cup gesegelt wird. Die Titelverteidiger aus Neuseeland einigten sich mit den ersten Herausforderern aus Italien auf neue Boote und den aktuellen Modus. Es dauerte länger als erwartet, ehe die ersten foilenden Monohulls der AC75-Klasse tatsächlich Salzwasser unter dem Rumpf hatten. Doch mittlerweile „fliegen“ alle fünf Teams mit ihren „Monstern“ über das Meer. Zwei amerikanische und ein britisches Team vervollständigen die Herausforderer-Riege. 


Keine Geheimnisse?

Die große Geheimniskrämerei gehört quasi zum guten Ton beim America’s Cup. In Zeiten von Social Media und hochauflösenden Handy-Videos mehr oder weniger ein unmögliches Unterfangen. Trotzdem fahren die Teams höchst unterschiedliche Strategien in der Vorbereitung. So hat zum Beispiel Team Ineos (aus Großbritannien, rund um Sir Ben Ainslie) seine Zelte bereits in Cagliari und damit in der Nachbarschaft von Luna Rossi Prada Pirelli Team. Gemeinsames Training ist zwar per Teilnahmeprotokoll verboten, trotzdem werden die einen oder anderen Ideen durchscheinen. Weit abgeschiedener bereitet sich „American Magic“ vor, sie haben ihr Winterquartier in Pensacola (USA) bezogen, übersiedeln erst knapp vor dem Event in Sardinien mit Sack und Pack nach Europa. 

Nach dem Auftakt zur America’s Cup World Series in Italien geht es Anfang Juni gleich in Portsmouth weiter, das Finale steht vor den Weihnachtsfeiertagen 2020 in Auckland an. Der Cup selber wird dann im März 2021 ebenfalls vor Auckland entschieden. 

 Fotos: www.americascup.com 

Der Kurs für die 75-Fuss foilenden Monohulls direkt vor Cagliari. Man beachte den Zieleinlauf – direkt in der Hafeneinfahrt. All for the show!

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