Penalty statt Medaille

David Bargehr und Lukas Mähr beendeten die 470er-Europameisterschaft vor San Remo (ITA) an siebenter Stelle. Im abschließenden Medal Race kam das OeSV-Boot nach einem Penalty an zehnter Stelle ins Ziel und musste damit die Medaillenträume begraben.

Österreichs 470er-Spitzenduo David Bagehr/Lukas Mähr legten bei der EM in San Remo, Italien, einen fulminanten Auftakt hin. Mit den Plätzen 1,3 und 2 führten die Vorarlberger die europäische Wertung an, waren erster Verfolger der dominierenden Australier Belcher/Ryan. Durchwachsen ging es weiter, tagelange Pausen wegen zu viel oder zu wenig Wind ließen insgesamt nur sechs Rennen zu. Ins abschließende Medal Race der besten zehn Teams zogen die Österreicher als vierte ein. Ein Penalty gleich beim Start und die damit verbundene Strafdrehung beendeten die Medaillenhoffnungen von Bagehr/Mähr gleich zu Beginn der letzten, sehr kurzen Wettfahrt.

„Wir nehmen wichtige Erfahrungen auf unserem Weg zum großen Ziel, dem Olympia-Nationenticket, mit. Wir waren wieder im Medal Race und hatten bei der Europameisterschaft gute Chancen auf eine Top-3-Platzierung. Wir müssen uns sicher nicht verstecken und wissen, woran wir arbeiten müssen“. Gold ging an Schweden vor Spanien und Frankreich. Für Bargehr/Mähr stehen nun Trainingsblöcke im Bundesleistungszentrum in Neusiedl am See sowie in Split auf dem Programm, bevor sie Anfang Juni zum Weltcup-Finale nach Marseille reisen.

Fotocredit: OeSV

http://2019europeans.470.org/en/default/races/race-resultsall

Zu viel und zu wenig Wind prägten die heurige EM in der 470er-Klasse in San Remo. Bagehr/Mähr blieben davon fast ganz unbeeindruckt. Und segelten in die Top-Ten.
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