Perfekter Start

Österreichs Olympische Segler erwischten erwischten am ersten Tag der Mid Winter Regatta in Miami, quasi das Vorprogramm zum ersten Weltcup des Jahres, einen durchwegs gelungenen Start ins Regattajahr 2019.

Vor allem Thomas Zajac und Barbara Matz ließen aufhorchen. Das Duo gewann gleich bei der Premiere vom neuen Boot „Masaru“ zwei Wettfahrten und führt die Nacra-17-Gesamtwertung an. Nur wenige Tage nachdem das Duo mit dem neuen Boot „Masaru“ (japanisch für „Sieg“) erstmals auf das Wasser ging, gab es schon die ersten Erfolgserlebnisse. Denn die beiden gewannen gleich ihre ersten zwei Rennen und landeten zum Abschluss auf Rang zwei. In der Nacra-17-Gesamtwertung führen Zajac/Matz vor den Briten John Gimson/Anna Burnet. „Das war ein perfekter Auftakt. Es waren lange Rennen bei schwierigen Bedingungen, uns ist aber sehr viel aufgegangen. Wir haben schon in den ersten Trainingstagen gesehen, dass wir mit dem neuen Boot gut zurechtkommen“, berichtet Zajac. 

Benjamin Bildstein & David Hussl am Weg an die Spitze des 49er-Feldes vor Miami. 

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Bei den 49ern starteten Benjamin Bildstein und David Hussl mit einem elften Rang. Nach Platz sechs in der zweiten Wettfahrt folgte ein 17. Rang zum Abschluss. Damit liegen die Österreicher an neunter Position. „Wir haben die Rennen nicht gut eröffnet, konnten aber immer aufholen. Beim Material sind wir noch am Testen, da haben wir noch nicht das beste Setup gefunden. Wir sind aber taktisch gut gefahren und befinden uns in einer guten Ausgangsposition“, analysiert Steuermann Bildstein.

Bei den 470er-Herren waren David Bargehr und Lukas Mähr mit neuem Boot, Segel und Mast unterwegs. Im gut besetzten Starterfeld landeten die beiden Vorarlberger auf den Rängen 7, 15 und 19, sind im Gesamtklassement auf Platz 14. „Bei dieser Regatta wollen wir das neue Material unter Wettkampfbedingungen testen. Wir erhoffen uns von den Veränderungen ein neues Plus, der erste Tag war schon sehr aufschlussreich. Die Starts haben geklappt und auf der Vorwind haben wir die Geschwindigkeit gut halten können,“ so Vorschoter David Bargehr. Kampelmühler/Czajka liegen auf Platz 21, die OeSV-Junioren Saje/Haberl sind zwei Plätze dahinter.

Erst sehr spät wurden die 49erFX auf das Wasser geschickt. Mit konstanten Leistungen (11, 12 und 13) setzten sich Laura Schöfegger und Anna Boustani im Zwischenklassement auf Rang zehn. Nur wenige Punkte zurück liegen die Vize-Weltmeisterinnen Tanja Frank und Lorena Abicht, die in der zweiten Wettfahrt sogar einen vierten Platz verbuchten. „Bei uns war schon relativ wenig Wind und schwierige Welle. Unsere Geschwindigkeit war in Ordnung. Im zweiten Rennen haben wir vieles richtig gemacht, da waren wir sofort gut dabei,“ weiß Steuerfrau Frank. Kohlendorfer/Farthofer starteten mit einem zehnten Rang, verloren aber durch einen Frühstart einige Plätze.  

Fotocredit: Tobias Störkle, OeSV

 

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