Oder: Der Run auf den America’s Cup. Vor wenigen Tagen wurde im ehrwürdigen Yacht Club de Monaco der Prada Cup als neue Challenger Selection Serie vorgestellt. Unmittelbar darauf endete auch die Meldefrist für die Herausforderer der zuletzt in Bermuda siegreichen „Kiwis“.

Drei waren bereits bekannt und akzeptiert: das italienische Luna Rossa Syndikat als Challenger of Record, aus Großbritannien Ineos Team UK unter der Leitung von Sir Ben Ainslie und American Magic vom New York Yacht Club – jenem Club der von 1851 bis 1983 den America’s Cup beherbergte. Mit Meldeschluss per 30. November kamen acht weitere Interessenten dazu. Lediglich einer kann und wird umgehend als Challenger akzeptiert werden. Die anderen müssen „einer eingehenden Überprüfung unterzogen werden“.

 

Der passende Rahmen für die Präsentation des Prada-Cups: Der Yacht CLub de Monaco.

Der Weg zur ältesten Sporttrophäe der Welt

Der Prada Cup – früher bekannt unter dem Namen Louis Vuitton Cup – beginnt im Januar 2021 in Auckland und wird von den Challenger-Teams im Round-Robin-Format ausgetragen. Das siegreiche Team tritt in der Folge gegen die Neuseeländer um den America’s Cup an.

Patrizio Bertelli, Chairman der Luna Rossa Challenge und CEO der Prada Group, enthüllte die – vom australischen Designer Marc Newson designte –  silberne Prada Cup-Trophäe.  Geht es nach den Italienern, so soll der Prada Cup, der von florentinischen Silberschmieden in Handarbeit hergestellt wurde, zu einer neuen Ikone im Segelsport werden.

Die erste Gelegenheit für alle Teams, im Wettkampfmodus in den Regatta-Ring zu steigen, ist für die erste America’s Cup World Series im Oktober 2019 in Cagliari, Sardinien, geplant. Noch gibt es aber für die Tragflächen-Arme der neuen AC-Klasse, 75 Fuß langen foilenden Monohulls, keine technische Freigabe. Der geplante Stapellauf Ende März 2019 könnte aufgrund negativer Belastungstests deutlich nach hinten verschoben werden.

Schon das Modell lässt erahnen, woher die technischen Herausforderungen stammen…

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