Für Monate pausierte auch die World Surfing League, mit dem ersten Mixed-Bewerb kehrten 16 der besten Surferinnen und Surfer zurück in die Welle.

Es sind besondere Zeiten, also auch die besten Augenblicke, um besonderes zu kreieren. Das gilt natürlich auch für die internationale Wellenreit-Szene. Gehört zwar das Warten auf den passenden Swell und damit die passenden Wellen zum täglichen Brot der Surferinnen und Surfer, so war die mehrmonatige Pause trotz allem ungewohnt. Am vergangenen Sonntag war es endlich wieder soweit. Gesurft wurden die – nahezu perfekten – künstlichen Wellen der „WSL Surf Ranch“ in Lemoore, Kalifornien. In einem „one day the winner takes it all“ – Bewerb traten acht Mixed-Teams zu einem Knock-Out-Bewerb an. Mit dabei der „Erfinder“ und 11fache Weltmeister Kelly Slater. 

Coco Ho mit einem scharfen Cut Back in der künstlichen Welle der kalifornischen „Surf Ranch“.

Mit Partnerin Sage Erickson surfte sich die Surf-Legende zwar ins Semifinale, dort war aber dann „game over“ – gegen das spätere Siegerteam Coco Ho und Filipe Toledo. Den High-Score des Tages sicherte sich ebenfallsToledo mit einer 9,67er-Welle ganz zum Schluss des Events. Neben der Ehre des Auftakterfolges ging es auch um ein Preisgeld von $ 10.000 – es blieb dem Siegerteam zu bestimmen, welcher gemeinnützigen Einrichtung die Spende zuzukommen hat.https://www.worldsurfleague.com/posts/454538/filipe-toledo-unleashes-a-967-for-the-highest-wave-score-of-the-event

Auch ein netter Turn des Japaners Igarashi.

Fotos: WSL / Morris

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