Es ist der „seglerische Wahnsinn auf zwei Kufen“: der Sail GP geht in seine zweite Saison.

Sieben „Nationalteams“ gehen mit aufgemotzten, foilenden 50-Fuß-Katamaranen – bekannt vom letzten America’s Cup in Bermuda – ins Rennen. Die World Tour führt von dem an diesem Wochenende startenden Event in Sydney nach San Francisco und New York. Dann übersiedelt der Tross nach Europa, macht in Cowes und final in Kopenhagen Halt. Neben all den hochdekorierten Olympiamedaillen-Gewinnern, Volvo Ocean Race Siegern und natürlich America’s Cup Seglern sticht vor allem ein Name heraus: Sir ben Ainslie. Seit seiner Zusammenarbeit mit dem (nicht unumstrittenen) Chemiekonzern Ineos scheinen die Ressourcen für Englands Segel-Aushängeschild unendlich zu sein. Neben einer America’s Cup Kampagne (auf foilenden Monohulls) auch noch den Sail GP Circuit zu bestreiten, ist vorsichtig formuliert beeindruckend. Ob es die optimale Vorbereitung oder doch ein „Tanzen auf zu vielen Kirtagen“ ist, wird die Zukunft zeigen. Zu verlieren gibt es für Ainslie in jedem Fall viel. 
Zu den Favoriten beim Saisonauftakt in Australien zählen natürlich die Titelverteidiger aus der Premierensaison vom Australischen Team rund um Tom Slingsby: „Noch stapeln alle tief, sehen die jeweils anderen in der Favoritenrolle. Aber ganz egal, mit einem Jahr Erfahrung kann ich mit Sicherheit sagen: wir werden die Grenzen des möglichen weiter verschieben!“ Beschnuppert haben sich die Teams in den letzten zwei Wochen, waren doch alle zur Vorbereitung in Sydney. 
Gesegelt wird in Fleet Races gegeneinander, der Sieg wird am Sonntag zwischen den beiden erstplatzierten Teams im Match Race Modus ausgesegelt.  

Fotocredit: SailGP

 

Schon bei seiner Sail GP Premiere ist er der große Gejagte: Sir Ben Ainslie.

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