Blech und Blumen | ocean7

In die Riemen gelegt und die EM mit einem 4. und 10. Rang beendet.  

Am Finaltag der Ruder-Europameisterschaft in Varese (Italien) standen heute mit dem Leichtgewichts-Doppelvierer und dem Doppelvierer zwei ÖRV-Boote am Start. Am Ende der EM stehen Rang vier und zehn zu Buche. 

Der Doppelvierer mit Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Thomas Lehner und Julian Brabec erkämpfte sich im B-Finale den vierten Platz und beendet die EM auf Platz zehn im Endklassement. “Sie haben das heute wirklich ganz exzellent gemacht und sind ein super Rennen gefahren. Mit Frankreich und Norwegen haben sie zwei starke Gegner hinter sich gelassen. Am Ende ist der jungen Mannschaft etwas die Kraft ausgegangen, aber es war ein tolles Rennen und Ausdruck dessen, dass es in die richtige Richtung geht,“ sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. 

Auf Rang vier der Ergebnisliste hat sich der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Severin Erlmoser und Sebastian Kabas eingetragen. „Es war ein super Rennen. Sie sind mit Anstand gefahren und kämpferisch war das einwandfrei“, analysiert ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. 

Österreichs Ruder-Aushängeschild Magdalena Lobnig musste vorzeitig die Riemen einpacken. Aus gesundheitlichen Gründen beendete sie die EM vor dem Semifinale.

Noch vor der EM waren drei ÖRV-Crews bei der europäischen Quoten-Regatta für die Olympischen Spiele in Varese im Einsatz. Dort sicherten sich Valentina Cavallar und Louisa Altenhuber (Leichtgewichts-Doppelzweier) ein Olympia-Ticket. Die Bilanz von ÖRV-Nationaltrainer Sens: „Das Gesamtresümee ist sehr, sehr gut. Wir haben ein weiteres Boot zu den Olympischen Spielen gebracht. Die Grundform von Magdalena (Anm. Lobnig) passt trotz Erkrankung, der Doppelvierer ist konkurrenzfähig, Lukas Reim im Einer hat sich gut präsentiert. Die Gesamtmannschaft hat sehr gut performt. Jetzt fahren wir nach Hause, werden die Informationen verarbeiten und uns an die nächsten Aufgaben machen.“

Alle Fotos: www.worldrowing.com

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