Vor wenigen Tagen machte sich „Sisi“ wieder auf die Reise. Von Portopiccolo aus geht es via Malta und über Cascais bis nach Litauen. 

Die letzten Wochen, fast Monate, standen voll und ganz im Zeichen der Arbeit an Land. Es wurde am Boot, am Rigg und an den Segeln gebastelt und gebaut. Seit wenigen Tagen ist „Sisi“, also die VO65-Rennyacht des Austrian Ocean Race Projekts wieder mit vollen Segeln unterwegs. Ausgangspunkt war der Heimathafen in Portopiccolo nahe Triest. Von dort geht es über Malta ins portugiesische Cascais bis nach Litauen. Dort startet für die VO65-Klasse dann der organisierte Prolog, der zur European Tour, die Ende Mai in Lorient startet. Beide Event-Serien werden vom „Ocean Race Committee“ organisiert und sollen IMOCA und VO65 durch die Zeit bis zum nächsten Ocean Race bringen.

Die Ankunft zum Zwischenstopp in Malta in der vergangenen Nacht. Malerisch!

Aktuell sind ein paar Gäste im Rahmen des Kojen-Charters an Bord, das seglerische Hauptaugenmerk liegt aktuell beim Casting von potentiellen Teammitgliedern. Neben den seglerischen Fähigkeiten gibt es im Hinblick auf das „echte“ Ocean Race auch ein striktes Reglement in punkto Alter und Geschlecht. Zurzeit führt – in bewährter Manier – Oliver Kobale die Regie an Bord der „Sisi“. 

Mitunter angenehme Bedingungen, um sich an das Potential der VO65 heranzutasten: Leicht- bis Mittelwind bei Sonnenuntergang.

Fotos: mediaart / Günter Pachschwöll

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