Forderung abgewehrt, Skipper froh

Probieren kann man’s ja
Nach diesem Motto wurde ein Freizeit-Skipper nach einem unverschuldeten Totalschaden der gecharterten Yacht zur Zahlung von rd. 145.000 Euro aufgefordert (wir berichteten, zum Nachlesen klicken Sie bitte hier). Erschreckend ist jedoch, mit welcher Agressivität  seitens der Rechtsabteilung vorgegangen wird. Zahlungsfrist: 8 Tage + 15% Verzugszinsen ab dem Tag des Unfalls bis zur Einigung!
Da der Betroffene über eine gültige Skipper-Haftpflichtversicherung verfügte, folgte eine rechtlich präzise und ebenso kompromisslose Klarstellung, mit der die dreiste Forderung des kroatischen Kaskoversicherers zurückgewiesen wurde – mit Erfolg: Der Versicherer verzichtete auf seine Forderung. Den Skipper kostete das alles nur ein paar Telefonate mit seiner Versicherung, wobei davon auszugehen ist, dass er ohne dem Auftreten von Yacht-Pool wohl im Rechtsstreit stehen würde, wenn er nich bezahlt hätte. Dann nämlich spekuliert die Gegenseite auf einen lukrativen Kompromiss.

“Versicherungs”-Schutz
Ist denn die Skipperhaftpflicht-Versicherung eine Versicherung gegen Versicherungen? “Eindeutig ja, denn dieses Beispiel zeigt eindrücklich, dass eine solch ungerechtfertigte Forderung eines Versicherers – in besagtem Fall die Croatia osiguranje d.d. – mit knallharter Absicht erfolgt. Auch wenn der Charterkunde nicht sofort zahlt, rechnet sich die Rechtsabteilung des Versicherers zumindest gute Chancen auf einen Vergleich aus, denn der Charterkunde steht schließlich unter Druck” so Experte Dr. Friedrich Schöchl, Gründer von Yacht-Pool (1976) und Erfinder der Skipper-Haftpflichtversicherung (1994).

Mehr Infos hier


Foto: Yacht-Pool

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