Stahlkocher fordert Glaserer

Wenn am Freitagabend das Startsignal zur seglerischen Jagd um den Jabuka-Felsen erfolgt, dann geht es natürlich um die Line-Honours. Nachdem es immer einige der in der Gegend liegenden prominenten Racer zum spätherbstlichen Nachtrennen verschlägt, werden die beiden österreichischen Yachten „Rotgipfler“  und „Release“ zwar diesbezüglich nicht um einen Podiumsplatz mitreden. Trotzdem sticht das Duell des Wiener Glaserers Claus Cabina gegen den Trumauer Stahl- und Aluminiummagnaten Ernst Hofmann bei der Jagd um den „Apfel“ (Jabuka ist kroatisch für Apfel) dort heraus. Mit ihren Yachten und an Land an einem Strang ziehend, geht es beim seglerischen Wettstreit natürlich um alles und vor allem die Ehre. Während ein Großteil Österreichs nach dem Ski-Weltcup-Auftakt nur mehr auf den ersten Schneefall wartet, rücken die beiden Skipper mit ihren Crews bis nach Vodice aus. Um neben dem adriatischen Lebensgefühl auch noch vor dem Winter Regattaluft zu schnuppern und tanken.

Rückkehr nach Vodice bei der Auflage 2017 – noch vor dem Morgengrauen.

Zu den „Großen“ im Feld zählt jedenfalls die „Austria One“. Jene IMOCA 60, mit der Norbert Sedlacek seinerzeit das Vendee Globe bestritt. Kurt Zatloukal pilotierte die Yacht 2016 immerhin zu Platz 3. Als Favoriten gehen die beiden Top-platzierten des Vorjahres, „Molo Longo“ und „Cleanport One“ ins Rennen. Natürlich wind- und wetterabhängig ist mit einer Rückkehr der schnellsten wohl im samstäglichen Morgengrauen zu rechnen.

Die “Rotgipfler”-Crew verschafft sich einen Trainingsvorsprung auf die “Release”.

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