Vom olympischen zum internationalen “Star”

Er wurde 1932 als erste Einheitsklasse olympisch und blieb dies – mit Unterbrechungen – bis einschließlich London 2012. Das Ende der Bewerbe unter den fünf Ringen war gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära für die Konstruktion aus dem Jahr 1910 – jene der Star Sailors Leauge. Es eröffnete der traditionsreichen Klasse völlig neue Möglichkeiten in punkto Ausrichtung und Vermarktung ihrer Regatten. Ins Leben gerufen im Jahr 2013 von Xavier Rohart, steht der Bewerb heuer in seiner sechsten Saison. Die Teilnehmer bilden – wie auch in den Jahren zuvor – das Who-is-Who der internationalen Segelszene. Welt- und Europameister in Olympischen und Internationalen Klassen, Olympiamedaillengewinner, America’s Cup und Volvo Ocean Racer. Vertreter aller Disziplinen finden sich bei dem einen oder anderen Bewerb zur Star Sailors League ein. Mit dem Ende des Jahres steht auch das Finale der Serie vor der Türe, in Nassau auf den Bahamas.

Paul Goodison (GBR) & Frithjof Kleen (GER) beim Finale 2017.

Der Event startet mit der Vermessung morgen Samstag, der erste Start ist für Dienstag vorgesehen. In einem speziellen, für das Segeln noch sehr untypischen, Knock-Out-System geht es bis Samstag in einer Woche. Bis zum Finale, zu dem die besten vier Teams um Medaillen und Preisgeld. Vom Titelverteidiger-Duo Paul Goodison (GBR) und Frithjof Kleen (GER) ist lediglich Vorschoter Kleen am Start. Gemeinsam mit Diego Negri am Steuer zählt er jedoch definitiv auch heuer wieder zum engsten Favoritenkreis. Sein italienischer Skipper führt die aktuelle Jahresrangliste souverän an.

Weitere Informationen: www.starsailors.com

Fotocredit: Star Sailors League / Borlenghi, Roullier

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