Stelldichein in Mallorca

Die besten olympischen Segler der Welt befinden sich aktuell in Palma de Mallorca. Oder sind zumindest am Weg dorthin. Denn: Die traditionell um Ostern ausgetragene Regatta feiert ein rundes Jubiläum.

Von 29. März bis 6. April wird die Bucht von Palma zum seglerischen Haifischbecken. Bereits 1.200 olympische Segler verteilt auf 850 Boote und aus 68 Nationen haben ihr Kommen zur 50. Trofeo SAR Princes Sofia Iberostar bestätigt. Dazu gesellen sich  im ORC und One Design-Offschore-Event weitere 50 bis 70 Boote. Mit der noch offenen Anmeldung steht schon jetzt fest: Es wird die Rekordausgabe dem offiziellen Einsendeschluss in wenigen Tagen wird es sich voraussichtlich um eine Meilensteinausgabe handeln.

Im 49er bekommen es Benjamin Bildstein und David Hussl mit dem größten Feld der Geschichte der olympischen Skiff-Klasse zu tun. Schluss wäre erst bei 106 Teams. Thomas Zajac und Barbara Matz treffen im Nacra17 bei weniger Quantität aber genauso auf alles was im foilenden Katamaran Rang und Namen hat. Der Weg zum Sieg wird wohl über die Titelverteidiger Tita/Banti aus Italien führen. Neben dem Sieg in auf der spanischen Balearen-Insel holten sie 2018 auch Gold bei EM und EM.

Im 470er ist die gröte rot-weiß-rote Flotte am Start. In der Zweihand-Jollenklasse sind mit Jordi Xammar/ Nicolás Rodríguez auch spanische Mitfavoriten am Start. Die Princes Sofía wird von den wichtigsten ansässigen Clubs in Kooperation mit dem Balearischen sowie dem Spanischen Segelverband organisiert und bildet den Auftakt in die europäische Olympiasaison. Das Rennen beginnt am 29. März mit den Offshore-Bewerben, am 1. April geht es für die olympischen Klassen los.

Fotocredit: Jesus Renedo / Sailing Energy / Trofeo Princesa Sofia Iberostar

 

Die 470er-Flotte bei der 49. Auflage der Princesa Sofia Trophy in der Bucht von Palma unmittelbar nach dem Startsignal. 
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