Tradition trifft Innovation

Die 125. Kieler Woche verbindet Tradition mit Innovation. „Nach einem Jahr der Rekorde 2018 ist die Kieler Woche in ihrer 125. Auflage ein Jahr neuer Elemente. Sie lebt ja davon, sich regelmäßig neu zu erfinden und neue Elemente mit traditionellen Klassen zu verbinden“, so der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst, beim Kiel-Treff auf der 50. boot Düsseldorf.

Vom Auftritt der deutschen Segel-Nationalmannschaft bis zur EM der traditionellen und boomenden OK-Jolle, von den Klassikern bis zu den foilenden Motten und Waszps, von der stolzen Swan 50 bis zum 4,06 Meter kurzen Laser 4.7, vom Angebot für die neue olympische Disziplin „Double Hand Offshore“ über die 2.4mR bis zum Auftritt der Youth Sailing Champions League reicht die sportliche Bandbreite einer Kieler Woche, die zudem reichlich gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte bietet.

Und zur 125. Kieler Woche im 138. Jahr des Bestehens dürfte noch etwas intensiver gefeiert werden. „Wer kennt das nicht von zu Hause: Natürlich wird bei einem runden Geburtstag ganz besonders gefeiert. Zum 125. Jubiläum wird die Kieler Woche mit all ihren Facetten in vollem Glanz erstrahlen“, so Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, der sich in Düsseldorf auch für eine Fortsetzung der engeren Verbindung von Stadt und Segelsport aussprach. „2018 haben wir das Segeln live und direkt in die Innenstadt bringen können. Dieser Ansatz ist hochmodern und wird natürlich fortgesetzt“, so Kiels höchster Repräsentant zu der Übertragung der Regatten auf LED-Leinwände in der Innenstadt. Daneben sei das Thema Nachhaltigkeit für die Landeshauptstadt Kiel ein ganz wichtiges Thema. „Wir arbeiten in den Bereichen Müllvermeidung, Mülltrennung und Becherpfandsystem“, so Tovar.

Dirk Ramhorst umriss die seglerischen Highlights der 125. Kieler Woche in Kürze: „Im Bereich Foiling wird die Kieler Woche für die Einheitsklasse Waszp, die Konstruktionsklasse Moth und zusätzlich ‚offen‘ ausgeschrieben. Wir wollen damit neue Aktive, aber auch Stammkunden der Kieler Woche wie die OK-Jollen mit deren EM mit unserem Klassenportfolio ansprechen.“

„In den Diskussionen um den Sailing World Cup wurden wir seitens World Sailing immer für unsere Mischung aus olympischen, internationalen und offshore Veranstaltungen kritisiert, doch gerade letzteres erweist sich jetzt als perfekt auch für World Sailing. Denn wir sind die einzige ‚klassische‘ Veranstaltung, die nun unmittelbar auf das Double-Hand-Offshore-Format reagieren kann“, ergänzte Ramhorst. Neben der neuen olympischen Disziplin für 2024 in Frankreich starten in Kiel auch die aktuellen olympischen Klassen.

Fotocredit: segelbilder.de 

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