Er ist und bleibt ein absoluter Klassiker der heimischen Regattaszene: Der Laser-Grand Prix am Wolfgangsee.

Pandemie hin, COVID her, allen Anforderungen entsprechend und als Einhandklasse sowieso einfacher in der verordnungsgemäßen Umsetzung fanden über 70 Laser-Seglerinnen und Segler am letzten Wochenende an den Wolfgangsee. Dabei trafen bei einem der österreichischen Regattaklassiker schlechthin Newcomer auf Youngsters sowie Evergreens auf Oldies. Die Bedingungen vor und um St. Gilgen waren herausfordernd. Zwei lange Tage am Wasser prägten den Event. Obwohl die junge Laser-Garde technisch und taktisch bereits an die arrivierten Cracks heranreicht, zählte am Wolfgangsee am Ende die Erfahrung und Coolness, die einfach das Segleralter mit sich bringt. 

In der Standard-Klasse konnten drei Wettfahrten absolviert werden, mit Christoph Marsano holte eine Laser-Legende vom Neusiedler See den Sieg. Herwig Bäume (vom NCA) sowie Roman Stelzl (UYCAs) verwies er eindeutig auf die weiteren Podestplätze. Unter den Top-Ten finden sich auf Platz vier mi Philippe Lang (UYCAs) sowie Florian Heitzenberger und Jaun Wickl (Platz neun und zehn, beide UYCWg) gleich drei Generationen an Laser-Cracks auf der Ergebnisliste.

In der gleich gut besuchten Radial-Klasse ging der Sieg mit Johanna Böckl erstens an eine Dame und zweitens aus dem Veranstalterclub, dem Union Yachtclub Wolfgangsee. Die Laser-R schafften um eine Wettfahrt mehr und kamen damit zu einem Streichresultat in der Wertung. Am Podest landeten Jakob Znidaric (NCA) und Paul Kronegger (UYCT).

Siegerbild in der Laser-Radialklasse – Frauenpower mit Johanna Böckl in der Mitte.

So oder so war es ein äußerst kräftiges Lebenszeichen der Laser-Klasse in Österreich. Angesichts der Gesamtsituation eigentlich ein Anknüpfen an die ganz großen Zeiten, in denen sich 200 und mehr Laseratis am Wolfgangsee einfanden. 

Diesen Artikel teilen