Wachablöse?

Es waren einmal … zwei Circuits, jede Menge Action auf zwei Kufen, Pardon, Foils. Aktuell läuft gerade das Tourfinale in der GC32 Klasse. Wie es weiter geht? Das scheint offen.

Die Extreme Sailing Series lockte zigtausende Zuschauer zu den ufernahen Regatten mit den 32-Fuss langen und foilenden Katamaranen der GC32 Klasse. Mittendrin Österreichs Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher mit ihrem Red Bull Sailing Team. Mit letzter Saison war dann Schluss für die strikt publikums- und mediengerecht ausgerichtete Tour, eine Zusammenlegung mit der eignerorientierten und vom Setting her deutlich konservativeren GC32 Racing Tour war die Folge. Die ersten beiden Events der fusionierten Serien schienen dann mit jeweils zehn Teams an der Startlinie der Idee recht zu geben, ab Mitte des Jahres und auch Mitte der Saison verabschiedeten sich aber gleich drei Boote. Neben den Chinesen von CHINAone NINGBO orientierten sich auch die Franzosen von NORAUTO und die Briten von Ineos Team UK um. Wie es scheint, hinterlassen der America’s Cup und die funktionierenden Einrumpf-Foiler ihre (tiefen) Spuren.

Finaler Showdown im Oman

Nichts desto trotz geht es noch bis Sonntag im Oman um den Sieg im Gesamtklassement und auch die Stockerlplätze in den Emiraten noch rassig und heiß her. Das Red Bull Sailing Team startete zwar verhalten ins Finale, mit in der Folge zwei zweiten und zwei ersten Plätzen liegen die Österreicher aber klar auf Platz drei. Mit schon relativ viel Luft nach vorne und nach hinten. Klares Ziel ist der dritte Podestplatz der Saison, damit sollte auch der dritte Platz im Gesamtklassement einhergehen. Gesegelt wird noch bis Sonntag, danach geht es ans Feilen der Zukunftspläne.

Fotocredit: Sailing Energy / GC32 Racing Tour 

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