Istrien und der Kvarner haben sich in den letzten Jahren zu den angesagtesten Hotspots für Genießer gemausert. Was nicht weiter überrascht, wenn man bedenkt, dass die Geschichte dieser Region schon auch ein bissl in einem von den Römern, den Venezianern und den k. u. k. Monarchen fleißig gerührten Kupferkessel der Kulturen steckt. 

Um 1100 erstmals urkundlich erwähnt, ist das im Norden steil abfallende Vrbnik Heimat der autochtonen Rebsorte Žlahtina.

Die West- und Südküste der Insel Krk sind ein gut erschlossenes Segelrevier mit sicheren Häfen und Buchten, das Segeln in dieser Region wird aber nur dann zum vollkommenen Glück, wenn man Kulturgenuss und Genusskultur bei der Törnplanung mit einschließt – und dazu gehören auch ein paar Tage an Land.  

Punat ist Heimat der ersten Marina Kroatiens und die beste Adresse für Yachties, um sich eine Auszeit an Land zu gönnen. Ein Spaziergang am Wasser entlang durch den Ort führt zur wohl bedeutendsten, aber weniger bekannten Institution Punats: der Schiffswerft.

Stadtluft schnuppert man in der gleichnamigen Hauptstadt der Insel, die Ruine der Festung der kroatischen Fürstenfamilie Frankopan ist auch vom Wasser aus zu sehen.

Punat – die beste Adresse für Yachties, um sich eine Auszeit an Land zu gönnen.

Die wahre Pracht der Kvarner Bucht eröffnet sich dem Betrachter aber nicht vom Boot aus, sondern von der Friedhofsmauer der Kirche Sveti Juraj über Baška.  

Panoramablick von der Kirche Sveti Ivan aus rd. 350 Metern Seehöhe auf den Hafen von Baška.

Ein Spaziergang durch das märchenhaft mittelalter­liche Vrbnik ist Pflicht, ebenso die Klosterinsel Košljun, die sich mit vielen kontemplativen Plätzen, Kunst- und Kulturschätzen und den rundum im Wasser tänzelnden Booten als als Abbild der großen Mutterinsel selbst entpuppt: als himmlisches Refugium für Yachties mit Wein, Kultur und Meer.

Blick vom Hafen auf das in den Fels gehauene Vrbnik. Die mittelalterliche „Hochburg“ ist voller faszinierender kleiner Steinhäuser und Winkel. Vorsicht in der Gasse Klancic – mit nur 40 Zentimetern Breite wird sie auch als „engste Gasse der Welt“ bezeichnet.
Die Klosterinsel Košljun inmitten der Bucht von Punat, Franziskanermönch Klement begrüßt uns freundlich mit “Bog”.

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Fotos: Tahsin Özen, Shutterstock

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