Weitere 600

Sie sind auf eigenem Rumpf über den Atlantik gekommen, jetzt geht es für das Team der Blue-2 The Racing Academy 600 Seemeilen durch die Karibik. Im Renntempo, versteht sich.

Das „Royal Ocean Racing Club’s Caribbean 600“ zählt zu den 600-Seemeilen Klassikern und wird mittlerweile in einem Atemzug mit dem Fastnet oder dem Sydney-Hobart genannt. Unter den knapp 80 gestarteten Yachten kreuzen auch zwei Teams unter rot-weiß-roter Flagge. Nach wenigen Stunden und mit rund 50 zurückgelegten Seemeilen knabbern die Jungs von der Blu2-2 The Racing Academy an den Top-Ten. Mit ihrem Volvo Open 60 E1 (auch bekannt als „Ericsson“) segelten sie seit Anfang Februar von den Kanaren über den Atlantik. “Wir sind mit bis zu 25 Knoten nach Antigua gebrettert, Eine äußerst intensive, seglerische Erfahrung”, schildert Konstantin Kobale, bekannt aus Segelbundesliga und dem Candidate Sailing Team, seine erste Atlantiküberquerung.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es vor wenigen Stunden in Antigua los. Der Kurs führt vorbei an elf karibischen Inseln, insgesamt 600 Seemeilen lang. In rund 48 Stunden werden dann die ersten Yachten zurück im Ziel erwartet.

Rekordjahr?

Die Wind- und Wettervorhersagen stimmten Organisation und Teilnehmer im Vorfeld durchaus optimistisch, was die Rekordzeiten für Mono- und Multihulls anbelangt. Mittendrin und mehr als nur dabei findet sich auch das zweite heimische Team rund um Peter „Godspeed“ Steinkogler. Mit dem Rekord für die „Line Honours“ wird er mit seiner Farr 520 Performance zwar nichts zu tun haben, aber auch sein Team liegt von Beginn an im gehobenen Mittelfeld.

Fotocredit: gleissfoto

Informationen und Details zum Event: http://caribbean600.rorc.org/

Zwei #perfectcandidates im karibischen Segeleinsatz. Raphael Hussl an der Schot während Matthäus Hofer das Lenkrad der Volvo Open 60 dreht. 
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