Weltcup-Premiere in Genua

Thomas Zajac und Barbara Matz verpassten im Nacra17 das Podium, während Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka mit drei Top-5 Platzierungen und dem abschließenden 16. Platz im 470er ordentlich aufzeigten. Geprägt war die gesamte Woche von Leichtwind.

Thomas Zajac und Barbara Matz starteten bei der Weltcup Premiere vor Genua als einziges OeSV-Team in das Medal Race der besten Zehn. Das Nacra 17-Duo fiel zwar vom dritten Platz auf Gesamtrang fünf zurück, zieht aber ein positives Resümee, zählt doch der während der gesamten Regatta vorherrschende Leichtwind nicht zu den Lieblings-Bedingungen des OeSV-Duos. „Das Medal Race ist uns leider nicht so aufgegangen wie gewünscht. Wir haben alles probiert, um eine Medaille zu bekommen. Die Ergebnisse vor dem Finale waren sehr eng beisammen, für eine Top-3-Platzierung hätte es noch eine perfekte Fahrt benötigt. Wir werden aus unseren Fehlern lernen. Dennoch sind wir sind aber mit dem fünften Platz sehr zufrieden“, zeigt sich Steuermann Thomas Zajac mit den Leistungen vor Genua zufrieden.

Furiose Aufholjagd von Kampelmühler/Czajka bleibt unbelohnt

Mit einem Wettfahrtsieg in den Weltcup vor Genua gestartet, zeigten Kampelmühler/Czajka bereits zu Beginn der Regatta kräftig auf. Danach fiel das österreichische 470er-Duo in den drei weiteren Races bis auf Rang 37 zurück. Am letzten Tag der Qualifikation legten die beiden Wiener aber noch eine furiose Aufholjagd hin. Mit den Plätzen vier und drei in den beiden ersten Wettfahrten am letzten Tag der Quali stieß das OeSV-Duo wieder bis auf den 17. Rang vor und wahrte die theoretische Chance auf das Medal Race. Das dritte und vermeintlich letzte Rennen des Tages wurde aber aufgrund der zu schwachen Windverhältnisse abgebrochen. „Die Regatta war für uns eine Achterbahn. Wir hatten nur Hochs und Tiefs und nichts dazwischen. Wir waren entweder ganz vorne oder ganz hinten.Es ist natürlich gut zu sehen, dass wir ganz vorne dabei sein können, wenn alles passt“, zieht Nikolaus Kampelmühler ein positives Fazit.

Sportdirektor Matthias Schmid zieht Bilanz
Mit nur einer Top-10-Platzierung zeigte sich Sportdirektor Matthias Schmid zwar nicht unbedingt zufrieden, konnte aber allen vom OeSV bestückten Klassen positive Aspekte abgewinnen. „Rein von den Ergebnissen sind wir natürlich nicht super happy. Wenn man aber die Bedingungen in Betracht zieht, gilt es einiges zu relativieren. Die zweiten bzw. dritten Teams haben großteils gute Leistungen gezeigt. Thomas Zajac und Barbara Matz brachten erstmals auch bei Leichtwind einen richtig guten Speed auf das Wasser. Das Medal Race der Nacra 17 war allerdings etwas enttäuschend. Die 49erFX Teams haben in Vergleich zu Palma einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sind im 49erFX und 470er mit unserem ersten Team zwar noch nicht dort, wo wir hinwollen, freuen uns aber, dass wir in diesen Klassen je ein weiteres Boot in die Top-20 gebracht haben.“

Fotocredit: Tobias Stoerkle

Die 470er Niko Kampelmühler und Thomas Czajka hatten beim Premiere-Weltcup ihre bisherige Sternstunde im Olympischen Zirkus.
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