Weltcupfinale in Marseille

Der Österreichische Segelverband ist beim am Dienstag beginnenden Weltcup-Finale vor Marseille mit acht Booten vertreten. Für einige Teams ist die Regatta im Olympia-Revier von 2024 die letzte Standortbestimmung vor dem Japan-Aufenthalt im Sommer.

Die Weltcup-Saison startete im vergangenen Jahr in Enoshima, dem japanischen Revier für die Olympischen Spiele 2020, und wurde heuer in Miami und Genua fortgesetzt. Zum Final-Event begrüßt die Côte d’Azur nun 325 der besten Segler aus 40 Nationen. Der österreichische Segelverband ist mit acht Teams vertreten. „Es freut uns, dass alle Teams eine Einladung bekommen haben und wir geschlossen auftreten können. Für uns ist es eine weitere wertvolle Erfahrung, da das Starterfeld, wie dann auch bei den Olympischen Spielen, kleiner ist. Es sind ausschließlich die Top-Boote am Start. Gegen die gute Konkurrenz wird es sicher nicht einfach. Das Regatta-Gen sorgt aber sowieso immer dafür, dass man gewinnen will. Wir haben für jedes unserer Boote individuelle Prozess-Ziele, für einige Teams ist es die letzte Regatta vor dem Japan-Aufenthalt,“ gibt Sportdirektor Matthias Schmid Einblicke in den bevorstehenden Wettkampf. In fünf Jahren will er am selben Ort ein ebenso starkes Aufgebot stellen, werden doch die Segel-Bewerbe der Olympischen Spiele 2024 im Revier vor Marseille ausgetragen. „Wir können schon jetzt wichtige Erkenntnisse sammeln, das ist ein zusätzlicher Bonus beim Weltcup-Finale. Ich gehe davon aus, dass viele aus dem aktuellen Team auch in fünf Jahren dabei sein werden.“

Der OeSV ist dabei in vier der insgesamt zehn Olympischen Klassen in Marseille vor Ort. Gleich drei Damen-Teams stellen sich der Herausforderung in der 49er-FX-Klasse. Im 470er und im Nacra 17 gehen zwei rot-weiß-rote Boote an den Start und im 49er “nur” das Duo Bildstein/Hussl. Während im Nacra 17 sowie im 470er die gesamte Weltspitze am Start ist, sind vor allem im Laser sowie 49er bei Damen und Herren viele Stars anderweitig im Einsatz.

 

Egal ob Soft-, Hard- oder gar kein Brexit. Die Duelle am Wasser bleiben bestehen. (Fotocredit: OeSV,  OeSV/Drew Malcolm)
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