Der GSC geht immer. Und immer gewinnt Wolfgang Babinsky, zumindest die Einheitsklasse. 

Während die Regattawelt in der Adria bereits still stand, dirigierte Mike Hecker seinen unerschrockenen Teilnehmer durch den Gebirgssegler-Cup. Das Feld war aufgrund der wiederaufflammenden Corona-Pandemie zwar deutlich geschrumpft. Das war aber angesichts der quasi an Undurchschaubarkeit grenzenden Reisewarnungen und damit verbundenen Auflagen kein Wunder. Der strenge und doch fürsorgliche GSC-Dirigent schickte im Vorfeld zahlreiche Partituren aus. Anlassbezogen, also oft, trudelten die aktuellen Vorgaben für die Teilnahme, Tipps und Tricks für die besten, schnellsten, günstigsten Vor- und Nachtestmöglichkeiten via E-Mail ein. 

Mit negativem Corona-Test von daheim gekommen, Maske immer dabei: GSC2020.

Immer nur eins
Mit lauter Wettfahrtsiegen verteidigte Wolfgang Babinsky seinen Titel und holte zum zweiten Mal und in Folge den Sieg in der Einheitsklasse. Auf Platz zwei landete Markus Grentner, die beiden Top-Teams verstärkten sich mit Vater und Tochter Zuber, also den Flotten-EigentümerInnen. Ebenfalls wie im letzten Jahr segelte sich „Kamerakind“ und Video-Mastermind Günther Pachschwöll aufs Stockerl. Beachtlich, angesichts der Doppelbelastung. In der offenen Klasse segelte Thomas Dieplinger (auf einer Dufour 460) zu einem ebenfalls ungefährdeten Gesamtsieg.  

Pandemie hin, daraus resultierende Terminverschiebung her: der steirischen Gastfreundschaft tat dies natürlich keinen Abbruch. Mit Abstand und Aufteilung nach Teams vor Ort, sowie verpflichtenden, negativen Corona-Tests bei der Anreise im Gepäck, konnten traumhafte Herbstsegelbedingungen genossen werden. Lediglich am Dienstag verhinderte zu starker Jugo das planmäßige Wetteifern. Insgesamt wurden die ausgeschriebenen sechs Wettfahrten absolviert, drei Mal kurz, drei Mal lang. Kurz gesagt.

Mike “der Dirigent” Hecker – man beachte die kesse Wahl der Stutzen!

Fotos: mediaart/Günther Pachschwöll

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