Winter? Keine Spur!

Sein aktueller Arbeitsplatz: Teneriffa. Sein Job: Profi-Windsurfer und Segelentwickler. Sein Name: Marco Lang.

Er gewann den legendären Surf Weltcup auf Sylt 2017 und beendete die Saison auf Gesamtrang 7. Im letzten Jahr kämpfte er zu Beginn mit seiner Form, ab dem Spätsommer mit einer hartnäckigen Viruserkrankung die ihn zu einem unfreiwilligen, vorzeitigen Ende der Weltcup-Tour zwang. Im Jahr 2019 kommt Marco lang zurück, wie es aussieht stärker als je zuvor.

 

Marco Lang unmittelbar vor einer Halse bei einem Weltcup-Event 2018.

Knapp nach Neujahr ging es zur Vorbereitung aus dem winterlichen Österreich ins frühlingshafte Teneriffa. Die Frage nach der Dauer des Kanaren-Stopps beantwortete Marco Lang mit einem zufriedenen „Ende März“. Bis dahin stehen unzählige Test- und Trainingssessions für Österreichs bestem Slalom-Surfer auf dem Programm. Zusätzlich gibt es gemeinsam mit einigen Mitstreitern auf der PWA Tour ein organisiertes Wettkampftraining. „Wir bekommen Kurse im Weltcupformat ausgelegt, die Wind- und Wettervorhersage ist perfekt. Wie es aussieht, haben wir optimale Vorbereitungsmöglichkeiten“, schildert Lang bei knapp 20°C in Short und kurzem Leiberl.

 

Testen & Entwickeln

Der Oberösterreicher zeichnet sich im Team von „Duotone“ auch für die Segelentwicklung verantwortlich und gestaltet und verbessert mit dem Designteam auch die aktuelle Produktrange. „Das ist nicht ganz mit der Formel 1 vergleichbar. Natürlich gebe ich nach den Sessions am Wasser mein Feedback an das Entwicklerteam weiter, aber ich lege auch wirklich selbst Hand an und schneidere an den Prototypen herum“, erklärt Lang. Anfang April ist es dann mit testen und trainieren fürs erste vorüber, dann beginnt der Weltcup. Die genauen Daten und Tourstopps werden in den kommenden Tagen erwartet. Das Ziel des Österreichers ist jedoch klar: „Ich will wieder unter die Top-Ten!“

FOtocredits: www.pwaworldtour.com

 
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