Nervenflattern? | ocean7

Nervenflattern?

von | Mrz 13, 2021

Nach drei Renntagen steht es weiterhin unentschieden. Beide Rennen waren schon vor dem Start entschieden.

Mit den beiden Startsignalen heute Samstag waren die Rennen schon durch. In der Vorstartphase und Startbox waren gerade gute acht Knoten Wind. Vor allem für die Kiwis eine Herausforderung, Mit ihren kleineren Foils sind sie gezwungen die Manöver noch genauer zu segeln, brauchen gerade bei Leichtwind etwas mehr Schwung als ihre italienischen Herausforderer. Und beim Manöver rund eine Minute vor dem Start zur Startlinie hin schmiss es sie von den Foils – eine Steilvorlage für Luna Rossa Prada Pirelli. Spithill und Bruni segelten knochentrocken und ohne Risiko die Bahn mit rund 200m Vorsprung ab. Das wars, die Führung war wieder hergestellt und für den nächsten Start auch noch das Eintauchen von der bevorzugten linken Seite.

Der Andrang ist groß – zu Wasser und Dank dem Ende des Lockdowns auch zu Land.

Auch verschätzt
Doch Spithill – der auf Backbordbug das Steuer bei Luna Rossa in Händen hält – verschätzt sich bei der letzten Halse zur Startlinie ebenso und “verhungerte” unterhalb. Die Italiener kommen mit rund 10 Sekunden Verspätung erst über die Linie. Am Ende des Kurses waren es dann rund 100. Und der erneute Ausgleich, oder das “Re-Break” der Kiwis.

Ungewohnt, die heutigen Entscheidungen, da beiden Teams technische Fehler unterliefen, die ihnen in der Finalserie bisher nicht unterliefen. Die Bedingungen waren zweifellos diffizil, aber möglicherweise spielen da angesichts der näher rückenden Entscheidungen doch die Nerven immer mehr eine Rolle.

Alle Fotos: (c) ACE / Studio Borlenghi

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